1.6 Soziale Konditionierung und die Macht der Masse:

MTM

1. Learning by doing?

2. Aussehen

3. Geld

4. Romantik

5. Sex

6. Gemeinsamkeiten

7. Wieso wir der sozialen Konditionierung vertrauen

8. Was wäre wenn...?

1. Learning by doing?

Wir als menschliche Wesen haben die Fähigkeit durch unseren Verstand erstaunlich schnell zu

lernen. Diese Fähigkeit hat uns zu dem gemacht, was wir jetzt sind und hebt uns von den Tieren ab, die

zwar auch lernen können, denen jedoch die analytischen Fähigkeiten fehlen um komplexe Situationen

wirklich verstehen und gedanklich kombinieren zu können, von A nicht nur auf B, sondern auch auf F, G

und U zu schliessen.

Auf welche Arten lernen wir Menschen?

Zusammengefasst setzt es sich aus 2 Kategorien zusammen:

1. Lernen aus eigener Erfahrung

2. Soziales Lernen/ Erlernen von Prozessen die als allgemeine Wahrheiten gelten

Im Endeffekt läuft es auf diese beiden Konzepte heraus. Entweder man lernt etwas durch die eigene

Erfahrung, verbucht dies als Referenzerlebnis und lernt daraus, oder man zieht diverse Referenzerlebnisse

aus Informationen von Außen.

Was ist die überwiegende und häufigste Art des Lernens?

Richtig, das soziale Lernen.

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Soziales Lernen war schon immer unabdingbar für das Überleben unserer Rasse, schon zu Zeiten

der Höhlenmenschen. Der erste Mensch, der damals einem hungrigen Säbelzahntiger gegenüber

gestanden hat, hat es entweder nicht überlebt oder aus erster Hand sehr schnell gelernt, dass das

Kätzchen was ihm da gerade gegenüber steht nicht unbedingt zum Spielen aufgelegt ist, sondern sich

vorgenommen hat ihn zum Abendessen dem Nachwuchs zu servieren. Weitere Menschen, die dieses

mitgekriegt haben, werden also daraus gelernt und einem Säbelzahntiger in Zukunft nicht mehr so

unbedarft gegenüber gestanden haben.

Auch heutige Beispiele zeigen die Beliebtheit sozialer Lernprozesse:

Hast du dir schon einmal eine geladene Waffe in den Mund gehalten und abgedrückt?

Bist du schon einmal aus einem Flugzeug aus 4.000 Metern Höhe gesprungen ohne Fallschirm?

Hast du schon einmal deine eigenen Ausscheidungen gegessen (seit du sagen wir 3 Jahre alt warst)?

Es würde mich sehr wundern, wenn du eine dieser Fragen ehrlich mit „Ja“ beantworten könntest

(und wenn es die Fallschirmfrage war, dann melde dich bitte bei mir und erklär mir das, okay?). Also

woher willst du wissen, dass es schlecht oder gar tödlich ist, wenn du es noch nicht probiert hast? Gut,

es gibt in allen 3 Fällen eine rationale Erklärung, warum es zumindest schädlich ist eine dieser Sachen

zu tun, aber auch Menschen denen diese Erklärungen nicht geläufig sind bzw. die die physikalischen

oder medizinischen Konzepte dahinter nicht verstehen lernen dies aus sozialer Überlieferung und sagen

schliesslich:

„Mein Gefühl sagt mir, dass ich es nicht tun sollte, dass es stimmt, was die Leute sagen…“

Okay, das Gefühl sagt es ihnen und in diesen Fällen hat das Gefühl sogar recht, aber was ist mit

nicht so eindeutigen Sachen wie zum Beispiel folgenden:

Hast du jemals eine fremde Frau auf offener Strasse angesprochen und sie dazu bewegt umgehend

mit dir ein Date zu haben?

Hast du schon jemals eine Frau völlig ignoriert und sie so völlig wild auf dich gemacht?

Hast du jemals eine Frau geküsst, die du gerade einmal 30 Sekunden lang kanntest (wohlgemerkt

eine junge, hübsche, intelligente Frau, keine Cracknutte)?

Bist du jemals in einen Club gegangen und plötzlich waren alle Augen auf dich gerichtet und du wusstest,

das wird dein Abend, weil deine Energie so stark war, dass sie fast den ganzen Raum erleuchtet hat?

Hast du jemals eine hübsche Frau, die du noch nicht einmal kanntest, ohne viel zu reden aus einer

Horde von sabbernden Männern herausgeholt und sie dann verführt?

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Viele Menschen sagen: „Das ist nicht möglich! Das kann ich mir nicht vorstellen! Das kann nicht

klappen! Mein Gefühl sagt mir das es nicht geht!“ Und plötzlich sehen diese Menschen, wie es jemand

tut und sie können es nicht glauben.

Das was sie gemeinhin als ihre Anschauungen, ihr Modell der Welt und ihre Realität kennen gerät

ins Wanken und im Zweifelsfall werden sie alle nötigen falschen Erklärungen und Vermutungen zum

Selbstschutz treffen um ihre Realität zu erhalten:

„Eine Frau die so etwas macht ist eine Schlampe!“

„Der Typ hatte nur Glück!“

„Der Typ sah viel besser aus als alle anderen Männer weit und breit, deswegen war er so attraktiv

für sie, aber bei mir würde das nicht funktionieren!“

„Das ist nichts für mich: Für mich gilt, „Kein Sex vorm ersten Kind“…“

Dieses Konzept nennt der Psychologe den „Ausgleich kognitiver Dissonanz“: Ein Mensch hat sich

ein Modell seiner Realität aufgebaut, einen Rahmen in dem er die Welt sieht und durch den er die Welt

versteht. Dieser Rahmen umfasst Dinge wie eigene Erfahrungen, Glaubenssätze (Zum Beispiel: „Ich bin

XXX, aber nicht YYY“ oder „Die Welt ist eine Scheibe!“), Ansichten und eine Vorannahme was möglich

ist und was nicht.

Mit dieser Realität leben diese Menschen viele Jahre und finden sich so in ihrer Welt zurecht – der

Rahmen gibt ihre selbstgesteckten Orientierungspunkte preis. Nun haben diese Menschen jahrelang

nach diesen bestimmten Bedingungen gelebt und sich daran gewöhnt sich in der Welt unter den von

ihnen angenommenen Bedingungen zurechtzufinden. Es geschieht aber, dass etwas passiert was ihre

Realität und ihr komplettes Weltbild mit einem Mal ins Wanken bringt:

Ich nehme einen Stein in die Hand und lasse ihn plötzlich in der Luft schweben. Ich befehle dem

Stein, dass er nun nach oben steigt und aus dem Stein wird plötzlich ein Vogel. Das alles tue ich vor

deinen Augen…

Es tritt eine kognitive Dissonanz auf, ein Missklang im Denken, da kein Abgleich mit irgendeiner rationalen

Erklärung stattfindet. Was ist jetzt die einfachere Alternative für dich? Dein gesamtes Konzept von Physik und

menschlichen Fähigkeiten zu überdenken, oder darauf zu pochen dass es auf jeden Fall ein Zaubertrick war

bzw. dass du 3,4 Promille hattest und die letzte Flasche Absinth wohl doch zuviel war? Mein Gott, natürlich

das letztere. Und in diesem Fall wird es wahrscheinlich sogar so gewesen sein, denn so sympathisch der

junge Herr Potter auch sein mag, genauso bin ich mir jedoch darüber im Klaren, dass es Fiktion ist und der

Mensch nicht über die notwendigen Fähigkeiten verfügt um diese Art der Magie auszuführen.

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Aber bei den Beispielen mit den Frauen treten andere Dinge in Kraft. Auch derartige Dinge

können deine Realität sprengen, aber es sind sozialdynamische Prozesse, die wenn man sie einmal

verstanden hat mit der nötigen Erfahrung auch selbst vollbringen kann, aber die Dissonanz tritt trotzdem

bei so vielen Menschen auf, da sie gefestigte auf eigenen Erfahrungen basierende Vorannahmen und

Moralvorstellungen haben, was das soziale Zusammenleben betrifft.

Wenn dieser Fall eintritt, dass dich falsche Glaubenssätze und halbwahre Vorannahmen behindern,

gibt es nur die Möglichkeit dies wahrzunehmen und abzuändern oder diese anzunehmen und niemals

den Erfolg zu haben, den man sich erwünscht. Deshalb ist es wichtig zunächst derartige Konzepte zu

verstehen, bevor man mit ihnen arbeiten kann.

Viele Vorannahmen die von Männern über Frauen getroffen werden, was bei ihnen funktioniert und

was nicht und was sie wollen entsteht aus sozialer Konditionierung durch das Elternhaus, durch den

sozialen Umgang, durch die Medien und letztendlich tragen auch die meisten Frauen oberflächlich

gesehen nicht gerade zur Lösung des Rätsels bei. So entwickelt sich in vielen Fällen eine Sicht auf

Frauen, die mit der Wirklichkeit nicht viel zu tun hat und oft zu einer schädlichen Realität verkommt.

Wir werden im Folgenden ein paar Hauptkriterien unter die Lupe nehmen, was bei Frauen

anscheinend Wert hat und Anziehung erzeugt…

Viele Männer haben also bestimmte Vorannahmen, welche Werte eine Frau an einem Mann attraktiv

findet und wie Beziehungen entstehen, je weniger Erfahrung der Mann hat, desto öfter treten diese

Vorannahmen auf. Das Problem mit derartigen Vorannahmen ist allerdings oft, dass sie zu schädlichen

Glaubenssätzen führen, warum es für einen Mann nicht möglich ist eine bestimmte Frau zu verführen.

2. Aussehen:

Der Klassiker.

Frauen wollen einen gut aussehenden Mann, den sie vorzeigen können und mit ihm vor ihren

Freundinnen angeben können (im Extremfall). Ein gefährlicher Glaubenssatz und oft wird daraus

geschlossen: „Ich sehe nicht aus, wie diese männlichen Supermodels. Ich bin kein wirklich attraktiver

Typ, also habe ich keine Chance bei schönen Frauen!“

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Was passiert hier? Eine selbsterfüllende Prophezeiung: Wenn du selbst nicht daran glaubst, dass

du genug Wert hast um eine bestimmte Frau zu verführen, dann wirst du es auch nicht schaffen, weil

deine Ausstrahlung auch dementsprechend sein wird. Du siehst den Wert der Frau von vornherein als

höher an als deinen, denn sie hat ja dieses „gute Aussehen“ und SIE bewertet DICH auch danach, oder

nicht?

Aber was ist gutes Aussehen wirklich?

Ein Gimmick, ein nettes Extra - nichts weiter.

Wichtig ist nicht das reine Aussehen an sich, was uns von der Natur mitgegeben wurde, sondern die

Sicherheit die es einem im Laufe der Jahre gibt und das was man aus sich macht, da dies wiederum mit

Selbstverwirklichung zu tun hat. Warum hat es ein gutaussehender Mann leichter eine Frau anzusprechen?

Weil er weiss, dass er gut aussieht und daher im Regalfall entsprechende Erfahrung gemacht hat, die

ihm die Wirkung seines Aussehens bestätigen. Das fängt schon in der Kindheit an: „Uhhh, das ist aber

ein hübsches Kind!“ Und wenn du dieses hübsche Kind bist, kannst du deiner Tante wahrscheinlich vors

Schienbein hauen und es wird als süss empfunden, weil du eben hübsch bist.

In der Jugend tuscheln die Mädchen über dich, weil sie dich sehen und süss oder hübsch finden

und werden rot, wenn du sie ansprichst, weil du eben ein hübscher Junge bist (und das gerade für junge

Mädchen von grossem Wert ist , die kaum Erfahrungen haben und durch die Medien geprägt sind, wo

ständig schöne Menschen präsentiert und als Non-Plus-Ultra hingestellt werden, weil sie diesen Wert

nutzen können um bei ihren Freundinnen zu punkten und das wiederum der wichtigste Wert für die

meisten Mädchen in der Pubertät ist, nämlich der Vergleich mit Anderen Wer mehr darüber erfahren

möchte sollte sichals Standpunktbestimmung mal mit aktuellen Ergebnissen der sogenannten Gender-

Forschung auseinandersetzen).

Du sammelst also mit der Zeit als hübscher Mensch diese Referenzerlebnisse, die deine

Selbstsicherheit auf diesem Gebiet entstehen lassen und da die Medien ständig bemüht sind die

Schönsten der Schönen zu präsentieren wird es als ein hoher Wert angesehen. Da du diesen Wert hast,

hast du quasi in den meisten Fällen eine natürliche Selbstsicherheit und Souveränität zum Beispiel in

Flirtsituationen, weil du durch die Referenzerlebnisse weisst, dass du dich auf diesen Wert verlassen

kannst und eben das strahlst du aus.

Nehmen wir nun hingegen einen Menschen, der von der Natur nicht mit diesem guten Aussehen

gesegnet wurde. Er hat eben nicht diese Referenzerlebnisse aus der Kindheit und Jugend und im

schlimmsten Fall sieht er selbst sein Defizit in seinem Aussehen.

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„Ständig sieht man diese gutaussehenden Menschen im Fernsehen und in Zeitungen und sie führen

tolle Leben, haben tolle Partner und alles was sie sich wünschen. Ich sehe nicht aus, wie diese Menschen

und deshalb habe ich eben nicht dieses Leben und keinen tollen Partner.“

Genau das kann das Problem sein, wenn man eben nicht aussieht wie Brad Pitt oder Orlando Bloom:

Man sieht diesen Wert selbst als Problem an, hat diese Referenzerlebnisse nicht die ein hübscher Mensch

im Zweifelsfall hat (oder noch schlimmer: negative Referenzerlebnisse) und ist daher weder Selbstsicher

noch Souverän, weil man diesen Wert als ziemlich wichtig ansieht und man diesen Wert eben nicht hat.

Wenn jemand so denkt, strahlt er genau das aus – vielleicht nicht bewusst, aber unterbewusst mit an

Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit.

Aber was ist der wirkliche Wert von Aussehen?

Aussehen umfasst naturgegebene Metrik des Gesichts, Körperbau, Kleidung, gesundheitliche

Konstitution, Besonderheiten, etc. …Für die Metrik unseres Gesichts können wir nichts. Sie ist uns von

der Natur gegeben und uns deshalb darüber Gedanken zu machen ist völlig unnütz. Natürlich gibt es

heutzutage die plastische Chirurgie, aber ich lasse dich als Leser einfach selbst entscheiden was man

davon zu halten hat. Wenn man wirklich mit Missbildungen geboren ist unter denen man schwer leidet,

so ist das eine interessante Sache, aber solange das nicht der Fall ist kann ich jedem der so etwas in

Erwägung zieht nur raten sich über sein Selbstbewusstsein und sein Selbstwertgefühl Gedanken zu

machen. Körperbau ist auf der einen Seite naturgegeben, auf der anderen Seite kann man es aber durch

Sport beeinflussen. Natürlich kann man wenn man nur 1,60 m gross ist nicht durch irgendwelche Übungen

an Grösse gewinnen und jemand der vom Körpertyp Leptosom ist (also eher dünn und schmächtig) wird

wahrscheinlich Probleme haben sein Kreuz auf 1,50 m Breite zu trainieren. Aber diese Faktoren spielen

auch nur eine Rolle WENN DU SIE IN DEINEM KOPF ZU EINEM PROBLEM WERDEN LÄSST.

Wenn man Sport betreibt um seinen Körper zu formen und sich wohl zu fühlen ist das etwas Gutes

und zeigt, dass dir etwas an dir liegt, weil du etwas für deinen Körper und deine Gesundheit tust und

diese Einstellung erzeugt wirklich Attraktivität.

Sich aber Gedanken über naturgegebene Dinge zu machen die man nicht ändern kann ist unnütz

und dazu auch völlig unnötig.

Kleidung wiederum ist ein Faktor der eine Rolle spielt, aber auch hier kursieren viele Falschannahmen.

Kleidung sagt etwas über dich aus: Deinen Stil, deine Zugehörigkeit zu bestimmten Kreisen, die Grösse

deiner Geldbörse und ob dein Kleidungsstil zu deinem Auftreten kongruent ist oder nicht (ein Bankkaufmann

in Baggy Pants und XXXXL-Shirt hätte zum Beispiel Probleme die nötige Seriosität auszustrahlen, die ihm

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zum Beispiel ein Anzug verleiht). Aber auch hier ist es gefährlich in Statussymboldenken zu verfallen und

Dingen wie zum Beispiel Markenklamotten einen zu hohen Wert zuzuweisen. Wenn du diese Klamotten

trägst, weil sie dir gefallen und du es dir leisten kannst sie zu tragen und sie vor allem NICHT trägst um

etwas darzustellen was du nicht bist, so ist das völlig okay, aber in vielen Fällen ist das eben nicht der

Fall. Da wird dann das gefälschte Dolce & Gabbana T-Shirt aus dem Urlaub zur Schau getragen um

eben einen Wert darzustellen den man nicht hat (Erfolg und Reichtum). Warum das konterintuitiv ist

verstehen viele anscheinend nicht.

Gesundheitliche Konstitution kann in der Tat am Aussehen abgelesen werden. Ein trainierter Körper

strahlt mehr Gesundheit aus als der eines fettleibigen Menschen und makellose Haut wiederum zeugt von

einem vernünftigeren Leben, als eine vernarbte und von Falten durchsetzte Haut (gerade in jungen Jahren).

Diese Wertung läuft unterbewusst ab, aber in diesem Fall spielt es eine Rolle, weil deine Gesundheit ein

Wert ist, den du für dich erhalten solltest und der Umgang mit diesem Thema deine Liebe und Akzeptanz

zu dir selbst preisgibt. Und das wiederum lässt Rückschlüsse auf dein Selbstbewusstsein zu.

Allerdings sollte es sich von selbst verstehen, dass die eigene Gesundheit das wahrscheinlich höchste

Gut ist, was ein Mensch hat und sollte daher in jedem Fall gepflegt werden – nicht für Andere, sondern sich

selbst zuliebe. Das sind also die Kernfaktoren warum Aussehen in welchem Fall von Wert ist.

Natürlich sollte jeder aus Liebe zu sich selbst das Beste aus sich herausholen und natürlich sollte

man darauf achten, wie man sich kleidet, wie man sich pflegt und wie man seinen Körper trainiert, ABER

es ist müßig und völlig unnütz sich über Faktoren Gedanken zu machen die man nicht ändern kann.

Und natürlich: Ein gutaussehender Mensch mit einem tollen Körperbau, einem tollen Kleidungsstil

und guter Haut hat natürlich einen Vorsprung gegenüber jemanden der das nicht hat, aber wenn dieser

Mensch nicht das nötige Selbstbewusstsein hat und nicht weiss, was wirklich Anziehung erzeugt und

was nicht, dann wird Quasimodo höchstpersönlich ihm die Frau vor der Nase wegschnappen, wenn er

weiss worauf es ankommt.

Gutes Aussehen ist ein Gimmick, ein minimaler Vorsprung gegenüber nicht so gut aussehenden

Menschen, aber im Endeffekt läuft es auf das hinaus was ein Mensch ausstrahlt und sub-kommuniziert.

Bei kleinen Mädchen (bis vielleicht 18 Jahre) mag das Aussehen des Mannes eine gewichtigere

Rolle spielen, weil sie noch sehr von der Sozialisation durch die Medien geprägt sind, aber wenn eine

erwachsene Frau ab 20 Jahren oder älter einen Mann in erster Linie nach dem Aussehen bewertet, dann

hat diese Person ein gewaltiges Problem mit ihrem Selbstbewusstsein, da sie ein Objekt zur Präsentation

sucht um gewisse eigene Unzulänglichkeiten zu überspielen, und keinen Partner. Diesen Frauen ist auf

jeden Fall aus dem Weg zu gehen – sie verraten sich durch ihre Oberflächlichkeit.

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3. Geld:

Noch so ein Thema, das sehr vielschichtig und sehr anfällig für falsche Deutungen ist. Viele Männer

denken, dass Geld ein ausschlaggebender Punkt ist um Frauen zu verführen. Und vorweg: Es gibt

einige Frauen die unbedingt einen Mann mit viel Geld haben wollen, aber um diese Frauen sollte man

einen Bogen machen – es sind Goldgräber, die sich auf Kosten des Mannes ein schönes Leben machen

wollen. Zu allem Überfluss scheint die Selbstverwirklichung der Frau völlig an ihnen vorübergegangen zu

sein, denn eine moderne Frau von heute hat es nicht mehr nötig von einem Mann abhängig zu sein – sie

kann gut auf eigenen Beinen stehen und braucht dazu keinerlei männliche Finanzierungshilfe. In meinen

Augen sind sowohl die Frauen die so etwas suchen, als auch die Männer die ihr Geld in den Rachen

einer solchen Frau werfen möchten zu bemitleiden.

Moderne Beziehungen sollten nicht auf Abhängigkeitsverhältnissen aufgebaut sein, wie es jahrelang

der Fall war, sondern eine Verbindung zweier Menschen sein, die sich gegenseitig schätzen, ergänzen

und in der Einheit wachsen. Ich bin der tiefen Überzeugung, dass Liebe nicht auf Abhängigkeit beruhen

sollte, sondern erst in der Freiheit und Eigenständigkeit zweier Menschen im Umgang miteinander

wirklich Entfaltung finden kann.

Aber was ist es dann mit dem Geld, wenn es doch angeblich nicht wichtig ist um eine Frau für sich

zu gewinnen? Was sind die Werte, die Reichtum symbolisiert?

Sicherheit

Erfolg

Macht

Und diese Werte lassen wieder auf tiefere Eigenschaften schliessen wie zum Beispiel Willensstärke,

Schlauheit, Durchsetzungsvermögen und Konsequenz, denn das sind Eigenschaften die viele Menschen

haben, die erfolgreich im Beruf sind. Es sind Eigenschaften, die einen Mann für eine Frau attraktiv

erscheinen lassen, weil es die Eigenschaften von Führungspersönlichkeiten sind, von starken Menschen

auf die man sich verlassen kann, wenn es drauf ankommt (wir werden auf diese Eigenschaften später

eingehen, wenn wir uns mit maskuliner und femininer Polarität beschäftigen).

Das ist der Grund warum es attraktiv auf Frauen wirken kann, wenn ein Mann Geld hat, aber es ist

nicht zwingend notwendig wie viele denken und die Annahme das Frauen viel Geld kosten ist so ziemlich

das lächerlichste was ich je gehört habe: Viele tief frustrierte Männer sind anscheinend der Auffassung,

dass wenn man eine Frau kennenlernt es die Pflicht des Mannes ist ihr einen Drink zu spendieren.

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Wenn wir mal Abstand von der Frage nehmen woher diese Unsitte überhaupt kommt, so sollten wir

uns aber immerhin den Glaubenssatz dahinter anschauen: Ich muss mir ein Gespräch mit dieser Frau

erkaufen! Ich muss ihr zeigen dass ich für sie Sorgen kann und deshalb kauf ich ihr einen Drink!?!

AUTSCH!

Ich finde es in diesen Fällen nur absolut verständlich wenn Frauen Spielchen versuchen wie zum

Beispiel Aufforderungen wie

„Ach kauf mir erstmal nen Drink!“

Ich würde es wahrscheinlich ganz genauso machen, wenn ich eine attraktive Frau wäre und wüsste,

dass es genug Männer gibt, die sich selbst so wenig wert sind, dass sie der Überzeugung sind, sie

müssten sich die Akzeptanz und das Gespräch mit einer Frau erkaufen – natürlich wird das keiner der

Betroffenen zugeben, aber was ist es denn anderes auf unterbewusster Ebene?

Und versteh mich nicht falsch: Ich sage nicht, dass man einer Person die man gerne hat nicht etwas

ausgeben kann, wenn man es in dem Augenblick möchte - einfach um jemanden eine Freude zu machen

und nicht aus dem Schielen auf einen Zweck. Genauso verhält es sich doch mit Geschenken: Über

welches Geschenk freut man sich mehr? Über ein Geschenk, das von Herzen kommt und geschenkt

wird, weil dir dein Gegenüber eine Freude machen möchte, weil die Person dich gern hat, oder ein

Geschenk, was dir nur geschenkt wird, weil der Schenkende sich genötigt fühlt dir etwas zu schenken

oder noch schlimmer, sich deine Anerkennung erkaufen will?

Ganz klar: Der erste Fall ist eine schöne Geste, der zweite der Beweis für starke charakterliche

Defizite. Man braucht nicht viel Geld um erfolgreich bei Frauen zu sein, es reicht wenn man die oben

beschriebenen Qualitäten besitzt und ausstrahlt, die Geld symbolisiert. Geld zu haben und sich schöne

Sachen damit zu kaufen ist eine tolle Sache und es ist natürlich erstrebenswert erfolgreich zu werden

und gutes Geld zu verdienen, aber nicht um damit andere Menschen zu beeindrucken, sondern für dich

selbst und dein Wohlergehen.

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4. Romantik:

Ich möchte hier mal eine kleine (wohlgemerkt fiktive) Geschichte einfügen: Versetzen wir uns zurück

in unsere Jugend:

Irgendwann kam der Zeitpunkt, an dem sich etwas Entscheidendes bei uns verändert hat. Mädchen

waren auf einmal nicht mehr blöd, doof und sowieso irgendwie komisch, sondern irgendwie war da auf

einmal dieses seltsame Gefühl in der Magengegend, wenn die süsse Julia aus der 6c auf dem Schulhof

an uns vorbeiging. Wir träumten davon ihr nahe zu sein und fantasierten wie wir sie zu unserer festen

Freundin machen könnten. Und natürlich waren wir medial und gesellschaftlich geschulte Jugendliche,

so dass wir natürlich genau wussten was zu tun war: Ein Liebesbrief musste her. Oder eine Rose - ja das

war gut - eine Rose und ein Liebesbrief. Im Fernsehen, hatten sie das mal gezeigt – Mädchen stehen

auf sowas, na klar. Es ist so einfach! Dass wir noch nicht ein Wort mit Julia gewechselt hatten und das

Mädchen von unserer Existenz im Grunde genommen höchstens am Rande Notiz genommen haben

konnte, blendeten wir völlig aus.

Und das Unfassbare passierte, wenn wir dann wirklich den Mut hatten diesen Liebesbrief mit der

Rose abzugeben: Julia verliebte sich nämlich seltsamerweise nicht Hals über Kopf in uns, sondern war

mit dieser Situation ein klein wenig überfordert. Auf der pubertären Suche nach Anerkennung schien

sie es wohl für das Beste zu halten zunächst ihren Freundinnen davon zu erzählen, die es schliesslich

kichernd in der Parallelklasse rumerzählten. Unglücklicherweise kannten einige Schüler aus deiner

Klasse ein paar Schüler aus der Parallelklasse und bevor du wusstest wie dir geschah warst du der

Depp der gesamten Jahrgangsstufe 6.

Als du es aber dann schliesslich Ende der Jahrgangsstufe 11 geschafft hattest endlich dein bisschen

Selbstbewusstsein wiederzuerlangen, war dir eines ganz sicher klar: Diese Julia, die hatte echt einen

Dachschaden. Du warst einfach damals schon zu weit für dieses unreife Ding. Ein Glück, dass du ja jetzt

gemerkt hast, dass Nadine, die eine Jahrgangsstufe unter dir ist, ein wirklich tolles Mädchen ist. Und du

weisst natürlich wie man sich gegenüber tollen Mädchen zu verhalten hat: Du machst ihr Komplimente

und lädst sie auf ein gemeinsames Treffen ein. Sie sagt zu und du bist sehr glücklich darüber, weil

Nadine schon eine absolute Traumfrau ist, ganz anders als die anderen Mädels irgendwie.

Natürlich muss alles perfekt sein: Du hast ein kleines, italienisches Restaurant ausgesucht und da du

ja in den Sommerferien hart gearbeitet hast, hast du jetzt auch das Geld dazu sie einzuladen, was natürlich

absolut selbstverständlich ist, bei einem tollen Mädchen wie Nadine, ach komm, ich bitte dich…

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Der Abend verläuft „super“. Du hängst an ihren Lippen uns stellst dir vor, wie schön es wäre diese

zu küssen. Aber natürlich hörst du genauso gerne zu, wie sie dir gerade von der „voll tolligen“ Hello Kitty

Plüschhandtasche erzählt, die sie letztens für „nur“ 78,23 € bei Ebay ergattert hat. Du stimmst zu, dass

es ein sehr guter Kurs ist und verhältst dich auch sonst im Gespräch ganz Gentleman-like, wie du es

von deiner Mutter und aus zahlreichen Schnulzen, die du dir zu Forschungszwecken angeschaut hast,

gelernt hast. Auf dem Nachhauseweg würdest du sie gerne nehmen und küssen, weil du sie schon sehr

attraktiv findest, aber du weisst, dass dafür der Moment passen muss. Eine Sache die wohl geplant sein

will und die man nicht übers Kreuz brechen sollte. Schliesslich sollte ja schon eine gewisse romantische

Atmosphäre herrschen, wenn man ein tolles Mädchen wie Nadine küssen möchte.

Leider herrscht diese Atmosphäre irgendwie diesen Abend doch noch nicht und man verabschiedet

sich mit einer Umarmung an der Haustür. Nadine dankt höflich für den „netten Abend“ und du machst

dich mit Endorphinen beladen auf den Heimweg. Aber du weisst ganz genau Bescheid was los ist: Du

bist nur einen Schritt davon entfernt von deiner absoluten Traumfrau das Ja-Wort für eine Beziehung zu

erhalten und du weisst ganz genau, welche Waffe der Verführung für diesen Schritt am geeignetsten ist:

Das Liebesgeständnis per SMS!

Richtig… Liebesbriefe waren gestern (und zudem hast du noch ein etwas gespanntes Verhältnis

dazu, weil es da mal in der 6. Klasse einen recht unschönen Vorfall gab, an den du dich seltsamerweise

nicht mehr so richtig erinnern willst). Die Worte erscheinen wie von Zauberhand auf dem Display und du

weisst ganz genau, sie werden ihre Wirkung nicht verfehlen:

„Nadine, ich fand den Abend heute wirklich sehr schön und muss dir etwas gestehen… ich glaube

ich habe mich in dich verliebt! LG“

Das du nicht prompt eine Antwort kriegst hast du natürlich auch nicht erwartet. Wie aufgewühlt muss

dieses Mädchen doch nun sein, wie überwältigt von diesen Gefühlen, die sie nun verspüren wird, nach

dieser Offenbarung? Die Antwort die zwei Tage später kommt verwundert dich dann allerdings schon

ein wenig:

„Hey, ich fand es auch sehr schön und du bist auch ein wirklich netter Kerl, aber ich denke es ist

besser, wenn wir gute Freunde sein könnten. Gruß, Nadine“

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Du verstehst das alles einfach nicht. Du verkriechst dich in dein Zimmer und fängst an zu weinen.

Du legst die härteste Metalscheibe die du finden kannst in deinen CD Player, drückst auf „Play“ und

wechselst in den Modus „extrem schlecht drauf“. Als du am kommenden Wochenende siehst, wie Nadine

stark angetrunken mit dem grössten Vollidioten aus eurer Jahrgangsstufe rumknutscht, dem Typen, der

im Unterricht mit Vorliebe männliche Geschlechtsorgane auf die Tische malt und Mädels zur Begrüssung

standardmässig auf den Allerwertesten haut, fühlst du dich nun doch ein wenig verwirrt.

Aber du weisst ganz sicher: Auch du wirst irgendwann die Frau finden, die deine romantische Ader

zu schätzen weiss…

Ich hoffe inständig, dass sich niemand der das liest wirklich vollständig mit dieser Person

identifizieren kann. Natürlich ist diese Geschichte überspitzt formuliert und hoffentlich auch so keinem

wiederfahren, aber es geht um die Kerninhaltspunkte die ich hier beschreibe: Viele junge Männer haben

eine überromantisierte Vorstellung vom Umgang mit Frauen. Bei einigen zieht sich dies bis ins hohe

Alter und je älter der Mann wird, desto fataler wird es für ihn. Wenn es in früher Jugend passiert, ist es

noch eine relativ normale Sache. Beispiele wie das mit unserem Liebesbrief in der 6. Klasse sind noch

vergleichsweise harmlos und resultieren oft einfach aus der mangelnden Erfahrung in diesem Alter. Man

schnappt so etwas irgendwo auf, ist noch gehemmt im Umgang mit den Mädchen in Verliebtheitssituationen

und denkt es wäre eine ganz tolle Idee. Und es kann auch funktionieren in dem Alter, es kann eben

genauso gut passieren, dass das Mädchen es wirklich süss findet und dieser Liebesbrief sein Ziel nicht

verfehlt, aber mit zunehmenden Alter sollte auch die Sicht auf derartige Dinge realistischer werden.

Das Problem besteht darin, dass diese Männer in Verliebtheitssituationen dazu neigen, die Frau

gedanklich auf ein Podest zu stellen. Je mehr sie über die Frau nachdenken desto schlimmer wird es. In

Extremsituationen entwickelt sich daraus etwas, was man den Madonna-Whore-Complex nennt.

Die Unterteilung von Frauen in Heilige und Huren. Die Frau in die man verliebt ist wird völlig idealisiert

wahrgenommen und als „Heilige“ angesehen, die unfehlbar über allem steht und die Reinheit in Person

wiederspiegelt. Alle anderen Frauen im Umkreis können bei weitem nicht mithalten und werden als

verwerfliche „Huren“ betrachtet (im schlimmsten Fall).

Es ist eine schädliche Fixierung auf eine Frau, die aus einer überromantisierten Vorstellung

hervorgeht, lediglich im Kopf stattfindet und in den meisten Fällen fernab jeglicher Realität liegt. Eine

Sache muss klargestellt werden, damit hier nichts missverstanden wird: Ich möchte hier nicht das

Konzept von Romantik schlechtreden, sondern lediglich darauf hinweisen, dass es eine Medaille mit

zwei Seiten ist.

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Es kommt immer drauf an, aus welcher Richtung man darauf schaut: Wenn ein Mann eine Frau auf

ein gedankliches Podest stellt und Romantik als einen Zweck betrachtet um die Frau zu beeindrucken und

für sich zu gewinnen, wird es in der absolut überwiegenden Mehrheit der Fälle nach hinten losgehen.

Romantik kann funktionieren, wenn eine Frau so sehr auf dich steht, dass sie ansonsten nahezu

eingeschüchtert von dir ist und du ihr auf diesem Wege zeigen kannst: „Schau, es gibt keinen Grund

unsicher zu sein. Ich finde dich interessant und anziehend und wir können auf diesem Weg eine schöne

Zeit miteinander haben. Es ist vielleicht kitschig, aber was solls. Das ist meine weiche Seite, auch die

habe ich und ich kann dazu stehen. Ich geniesse es mit dir diese Zeit zu erleben.“

Die Gefahr ist so gross, das man Romantik als ein Mittel zum Zweck ansieht, da es uns von den

Medien ständig so gezeigt wird, als müsste es so sein. In den Filmen kriegen immer die romantischen

Männer die Frauen, die Männer, die eben Blumen schenken, ein Candlelightdinner vorbereiten, der Frau

jeden Wunsch von den Augen ablesen.

Und auch fast jede Frau träumt davon so etwas zu erleben, aber sie möchte es von ihrem Ritter auf

dem weissen Gaul empfangen und nicht vom Stallknecht. Wenn du also romantisch sein willst, weil du es

als etwas schönes empfindest, solltest du der Frau zunächst gezeigt haben, dass du die Qualitäten, die

Stärke und den Status dieses holden Ritters besitzt, bevor du die Kerzen anzünden kannst. Ansonsten

wirst du ihr wahrscheinlich danach höchstens noch ihre Schuhe putzen dürfen.

5. Sex

Ich möchte, dass du dir folgende Frage beantwortest:

Glaubst du, dass wenn du Sex mit einer Frau hast, sie mit dir schläft, weil sie dich nett findet oder dir

einen Gefallen tun möchte oder denkst du, dass sie es nicht vielleicht genauso oder mehr geniesst als du?

Hattest du zufällig schon einmal die Gelegenheit als einziger Mann einem Frauenabend beizuwohnen?

Ich hatte dieses interessante Erlebnis bereits und ich muss sagen, dass es nahezu erschreckend ist:

Irgendwann fangen die Mädels an zu vergessen, dass sich noch ein Mann im Raum befindet und fangen

an aus dem Nähkästchen zu plaudern – genauer gesagt aus dem sexuellen Nähkästchen. Glaubt nicht,

dass es eine Freundin im engeren Freundeskreis eurer Partnerinnen bzw. Ex-Partnerinnen gibt, die nicht

über eure Penislänge oder diverse sexuelle Vorlieben Bescheid weiss.

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Auch wenn die Frauen es oft verbergen oder verleugnen wollen: Frauen sprechen sehr viel intensiver,

detaillierter und offener über Sex als Männer – zumindest untereinander. Frauen sind sehr sinnliche

Wesen und Frauen LIEBEN Sex – guten Sex um genau zu sein. Trotzdem hält sich unter vielen Männern

hartnäckig der Glaubenssatz, man müsste eine Frau nahezu überreden um sie ins Bett zu kriegen, was

auf folgende Vorstellung schliessen lässt: Frauen mögen Sex nicht so sehr wie Männer, sondern tun es

eher ihnen zum Gefallen.

Absoluter Blödsinn.

Der Grund warum Frauen das allerdings ungerne zeigen, während viele Männer gerne lauthals

Abends in der Kneipe mit ihren häufig wechselnden Geschlechtspartnern prahlen ist dieser Gesellschaftlich

gesehen ist ein Mann der viele Frauen verführen kann und dies auch tut ein Player, ein Pimp oder ein

moderner Don Juan. Die Frau hingegen die viele männliche Sexualpartner hat, gilt als „Schlampe“. Die

Bezeichnung „männliche Schlampe“ ist kaum gebräuchlich und selbst wenn ist das Grundwort immer

noch weiblich. Der „Schlamperich“ wird nicht im sexuellen Kontext genannt.

Fällt dir etwas auf?

Wenn du eine Frau wärst und dieser enorme gesellschaftliche Druck auf dir lasten würde, dass

wenn du deinen Trieben und deinem Verlangen in eventuell auch unorthodoxer Weise nachgibst du

sofort einen negativen Stempel aufgedrückt kriegen würdest, wärest du nicht sehr viel vorsichtiger oder

würdest zumindest vermeiden offen darüber zu reden?

DAS ist die Realität mit der nahezu alle Frauen zu kämpfen haben und je hübscher die Frau ist,

umso schlimmer wird es für sie. Schuld sind nicht nur die Männer, die Frauen als Schlampen bezeichnen

und sich damit wenn sie ehrlich sind selbst herabsetzen, wenn sie insgeheim davon Träumen mit diesen

Frauen Sex zu haben (denn das tun die meisten, die so reden), sondern auch oder gerade die Frauen,

die aus Neid und mangelndem Selbstbewusstsein oder auch gesellschaftlicher Beeinflussung anderen

Frauen dieses Prädikat zuweisen. Diese Frauen wollen Gleichberechtigung, aber sind im gleichen

Atemzug darauf bedacht Frauen die eben zu ihrem Verlangen stehen an den Pranger zu stellen. Ich

überlasse jedem Selbst die Wertung.

Fakt ist jedoch: Frauen lieben Sex und tun es genauso gerne wie wir Männer, jedoch müssen Frauen

in den meisten Fällen erst in eine dementsprechende Stimmung gebracht werden. Hast du schonmal

von der Metapher gehört „Männer sind wie Ein-Aus-Schalter, Frauen sind wie Lautstärkeregler“ wenn es

um das Thema Sex geht. Das trifft es ganz gut denke ich. Wenn du einer aufgeschlossenen, reifen und

vernünftig aufgeklärten Frau zeigen kannst, dass sie dir vertrauen kann, dass du nicht einer von den

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Männern bist, der sie nur als Objekt und als „Schlampe“ sieht und der es nicht nötig hat gleich zu seinen

Kollegen zu rennen und damit zu prahlen, dass „Er“ mal wieder „zum Schuss gekommen ist“, sondern

wenn du ihr zeigst, dass es eine schöne Sache zwischen euch beiden ist, die euch beiden Bereicherung

und ein schönes Gefühl gibt, dass du nicht zu den Menschen gehörst, die über andere Personen urteilen

die zu ihrem Verlangen stehen und dies ausleben und wenn du ihr die Sicherheit gibst sich fallen zu

lassen, dann wird sie gerne Sex mit dir haben und es genauso geniessen wie du. Dann ist es eine Win-

Win-Situation, von der Beide profitieren können.

Aber wenn du das nicht kannst und Frauen weiterhin als „Schlampen“ oder gar „Huren“ bezeichnen

möchtest, solltest du dir vielleicht einmal überlegen woran es liegt, dass so viele Frauen extrem vorsichtig

sind, welchem Mann sie vertrauen können und welchem nicht.

6. Gemeinsamkeiten:

Hand aufs Herz: Was hältst du von Damenschuhen? Und nein, ich meine jetzt nicht ob du einen

Schuh- oder Fussfetisch oder Ähnliches hast, sondern ganz einfach wie du zu dem Thema „Damenschuhe“

stehst? Oder was hältst du von „Sex And The City“?

In den meisten Fällen wird die Antwort wahrscheinlich irgendwo zwischen „Ist mir völlig egal!“ und

„Was soll die blöde Frage?!?“ liegen, wenn du sie mir beantwortest. Aber wie oft passiert es, dass Männer

im Gespräch mit Frauen auf bestimmte Themen einsteigen, die Frauen vorgeben, nur um irgendwelche

scheinbaren (!) Gemeinsamkeiten herauszustellen:

Frau: „Hey, heute war ein schöner Tag – mein Kaninchen Karl hat heute mit mir geschmust!“

Mann: „Ummm, ja das ist echt cool. Meine Schwester hat auch ein Kaninchen, es heisst Bernd und

wenn du ihn hinter den Ohren kraulst schnurrt es fast wie eine Katze!“

WAS zur Hölle?

Die Frage die sich mir stellt ist folgende: Interessiert den Mann in diesem Beispiel das Thema

„Kaninchen und deren Pettinggewohnheiten“ wirklich, oder möchte er indem er darauf eingeht zeigen,

dass er etwas mit der Frau gemeinsam hat und bei dem von ihr vorgegebenen Thema mitreden kann?

Wenn der Mann seit Monaten damit hadert endlich dem städtischen Kaninchenzüchterverein beizutreten,

dann ist die Antwort völlig legitim, denn dann ist es ein Thema was ihn wirklich interessiert. Wenn er

allerdings diese Frage nur aus eben dem Grund der erzwungenen Gemeinsamkeit beantwortet und

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ansonsten mit Vorliebe Kaninchenleber zum Frühstück verspeist, so nennt man das in Fachkreisen auch

Selbstbetrug (was in meinen Augen sehr viel wahrscheinlicher ist).

Wir sind oft so sehr darauf fixiert Gemeinsamkeiten zu finden und eine gemeinsame Ebene zu

erreichen, dass wir dabei unseren Fokus aus den Augen verlieren. Warum ist das so? Gemeinsamkeiten

erzeugen ein Gefühl von Verständnis und eine Verbindung zwischen zwei Menschen. Wenn man die

gleichen Hobbies und die gleichen Interessen hat, hat man umgehend ein Gesprächsthema und fühlt sich

dadurch näher als zuvor, aber das Ganze ist mit Vorsicht zu geniessen: Es ist nicht verkehrt, wenn man

gemeinsame Leidenschaften teilt und sich darüber austauscht, vielleicht über diese Gemeinsamkeiten

auch eine Verbindung zueinander stärkt. Auch in einer Beziehung können gemeinsame Interessen von

Vorteil sein. Der Knackpunkt ist jedoch, dass diese Gemeinsamkeiten dann auch wirklich existieren

sollten und es nicht nach dem Schema abläuft, dass die Frau ein Thema anschneidet und du es dazu

nutzt eine Gemeinsamkeit herzustellen die eigentlich gar nicht existiert.

Wenn dich ein Thema nicht interessiert oder du diesem Thema abgeneigt gegenüberstehst, dann

sag es deinem Gegenüber. Wenn du das nämlich nicht tust, verleugnest du in gewisser Weise den Kern

deines Wesens und deine Überzeugungen und das sollte dir keine Person auf dieser Welt wert sein.

Wenn du es ehrlich sagst und dein Gegenüber es dann schliesslich nicht akzeptiert, dann solltest

du dich glücklich schätzen, denn du hast damit herausgefunden, dass diese Person nicht in der Lage ist,

deine Ehrlichkeit und deine Überzeugungen zu tolerieren und zu honorieren und von solchen Personen

sollte man Abstand nehmen.

Zusammenfassend:

Ehrliche Gemeinsamkeiten sind gut. Wenn man allerdings versucht mit Zwang Gemeinsamkeiten

herzuleiten und im schlimmsten Fall Gemeinsamkeiten erfindet, dann kommuniziert das auf einer tieferen

Ebene nur eines:

„Meine Überzeugungen und meine Realität sind nicht beständig genug um selbst für sich zu stehen,

so dass ich zu ihnen stehen kann, sondern ich muss mich meinem Gegenüber so anpassen, dass ich

seine Überzeugungen und Ansichten erreichen kann.“

Die Dinge die das kommuniziert sind reaktives Verhalten (anstatt pro-aktivem), Unsicherheit und

geringen Selbstwert. Auch wenn es in einigen Fällen nicht so hart gewertet werden wird, weil viele

Menschen so sind, ist dieses Verhalten in meinen Augen jedoch zu vermeiden.

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7. Wieso wir der sozialen Konditionierung vertrauen…

Wie schon zu Anfang des Kapitels erwähnt, besteht ein grosser Teil unseres Lernens also aus

sozialem Lernen und sozialer Konditionierung. Die Menschheit ist heutzutage sehr weit entwickelt und

hat viele Antworten auf unheimlich komplexe Fragestellungen gefunden, die noch vor hundert Jahren

oder mehr undenkbar gewesen wären. Wir fliegen mit Flugzeugen um den Erdball, wir fliegen mit

Raumschiffen ins All, wir bauen Gebäude die mehrere hundert Meter hoch sind und derzeit ist man

dabei herauszufinden wie man menschliche Klone erschafft. Wir leben also in einer hochentwickelten

Gesellschaft, die schon einige von Menschenhand geschaffene „Wunder“ hervorgebracht hat. Also

warum um alles in der Welt sollte man der Gesellschaft nicht vertrauen, wenn es um so simple Dinge wie

die eben oben besprochenen Annahmen im Bezug auf Frauen geht?

Wie schon zuvor erwähnt ist es so, dass Naturwissenschaftliche Themen oder auch bestimmte

Bereiche der Geisteswissenschaften, auf denen die Grundpfeiler unserer Gesellschaft aufgebaut sind,

logisch überprüfbar sind, nahezu uneingeschränkt Sinn ergeben und in den meisten Fällen nicht durch

emotionale Erfahrungen beeinflusst werden – das ist allerdings im Bezug auf Frauen anders.

Alles was wir Menschen tun ist darauf ausgerichtet, möglichst erfreulich zu sein und möglichst

wenig Schmerz oder Anstrengung zu bereiten. Egal was wir tun – die Bewegung geht immer hin zu der

Sache, die uns Freude verspricht. Selbst ein Masochist möchte Schmerzen erleiden, weil es ihm auf

einer anderen Ebene Freude bereitet. Wenn wir zwei Wege angeboten bekommen die anscheinend zum

selben Ziel führen, für welchen entscheiden wir uns? Für die schnelle und unkomplizierte Lösung, oder

für den langen, steinigen Weg?

Was aber, wenn diese schnelle und unkomplizierte Lösung gar keine wirkliche Lösung ist, sondern

sie im besten Fall nur dazu führt, dass andere Schwachpunkte versteckt und überspielt werden und man

im Endeffekt genauso oder schlechter dasteht als zuvor? Wir erleben es ständig in der Werbung und in

den Medien:

„Der schnelle Weg zum Glück“

„Die ganz große Freiheit…!“

„Kaufen sie dieses Produkt und sie werden sich gleich wohler fühlen“

…Weltschmerztabletten!

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Aber wie sieht die Wirklichkeit aus? Halten wir wirklich den Stein der Weisen in Händen, wenn wir

die neue hyperkonzentrierte ultra Diätpastete in den Kühlschrank stellen und sind wir wirklich glücklicher

und zufriedener, wenn wir die neue Lebensversicherung abschliessen, die uns ganze 9,68 € Ersparnis

bietet? Vielleicht kurzfristig, aber was ist es denn wirklich mit allen schnellen „Blitzlösungen zum grossen

Glück“? Wir verdrängen etwas, wir suchen nach etwas womit wir uns zufrieden und gut und glücklich

fühlen können, aber wenn wir es dann haben, dann ist es oft schon wieder uninteressant und die ewige

Suche geht weiter. Die Medien und die Werbewelt wissen das und versuchen aus diesen Sehnsüchten

Geschäfte zu machen: Man bietet uns schnelle Lösungen für fast jedes Problem und erzählt uns, dass wir

ruhig weiter auf der Couch sitzen bleiben können, alles weiter so machen sollten wie zuvor und irgendwann

kommt das Glück schon von ganz alleine um mal spontan auf einen Schonkaffee vorbeizukommen.

Ist das die Antwort auf unsere Sehnsüchte und unsere Probleme?

Natürlich nicht – es kann nicht die Antwort sein, aber es lindert den Schmerz und verschafft kurzzeitige

Glücksgefühle und um damit dem steinigen Pfad aus dem Weg zu gehen, der vor uns liegt wenn wir uns

wirklich mit uns selbst beschäftigen und das Thema „glücklich sein“ zur Chefsache erklären, reicht es

sehr vielen Menschen anscheinend allemal aus.

Aber nun kommen wir wieder auf die Lernprozesse zurück:

Wenn du wirklich dauerhaften Erfolg im Leben und mit den Frauen haben willst, reicht es nicht

aus, wenn du dich auf soziales Lernen verlässt. Erlaube dir mutig zu sein und eigene Erfahrungen zu

machen auch entgegen der bestehenden Normen und Regeln und lerne selbst was für dich funktioniert

und was nicht. Nehm nicht die vorgekauten Scheinlösungen die sie dir zusammen mit deinen Eiern auf

einem Silbertablett servieren, sondern vertraue auf Kant, wenn er sagt „Habe Mut dich deines eigenen

Verstandes zu bedienen“. Auch dieses Buch kann keine Komplettlösung für deine Probleme sein,

sondern dir nur Denkanstösse liefern, die dir helfen werden eigene Erfahrungen zu machen und dich so

in die Richtung zu entwickeln in die du wirklich willst.

Ich habe in meinem Leben viele Menschen verloren, die mir sehr nahe standen und habe dadurch am

eigenen Leibe erfahren, wie kurz das Leben sein kann und wie wenig Zeit man hat, dass zu erreichen was

man will. Ich warte nicht mehr bis die grosse Freiheit kommt, die sie uns versprechen wenn wir nur einfach

lange genug abwarten, sondern handle und bin der Steuermann meines eigenen Schiffes. Eben das kann

ich dir auch empfehlen und es ist vielleicht philosophisch gesehen die tiefste Wahrheit dieses Buchs.

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8. Was wäre, wenn…?

Aber gehen wir einmal den Weg der Masse und lassen uns auf ein kleines Gedankenspiel ein: Was

wäre, wenn du auf einmal soviel Geld hättest, dass du dir alles kaufen könntest was du haben willst? Was

wäre, wenn du so Aussehen würdest wie eine perfekte Kreuzung aus Brad Pitt und Johny Depp und du

die Stilsicherheit eines Modezaren hättest? Du müsstest nichts dafür tun, du hättest es einfach…

Glaubst du, dass deine Probleme und deine Sorgen mit einem Mal gelöst wären und du plötzlich

der Mensch wärest, der du immer sein wolltest? Ich denke nicht. Tief in deinem Inneren würde immer

noch der Typ von früher leben, mit den gleichen Ängsten, den gleichen Selbstzweifeln und den gleichen

Ansichten wie zuvor. Wir Menschen mögen schnelle und simple Lösungen, haben unsere Träume und

hoffen, dass sie irgendwann in Erfüllung gehen und wir warten auf den Tag an dem uns die Wunderpille

vorbeigebracht wird, die wir nur schlucken müssen und alles kommt letztendlich zum wohlverdienten

Happy End. Genau so ist ein guter Hollywood-Film aufgebaut:

Ein Guter, ein Böser und am Ende siegt immer das Gute. Vielleicht kommen innerhalb des Films

Zweifel auf, aber am Ende gibt es immer ein Happy End und alle sind glücklich und zufrieden, weil das

Gute gesiegt hat und man sieht, dass unsere Gesellschaft funktioniert, das wir an das Richtige und an

das Gute glauben. Wie viele Menschen glauben, dass wenn sie das Spiel der Gesellschaft spielen, wenn

sie ihr Leben mit Lernen verbringen, einen guten Schulabschluss machen, einen guten Abschluss an

der Universität schaffen und einen tollen Job kriegen in dem sie viel Geld verdienen, dass dann alle ihre

Probleme gelöst wären und ihnen die Frauen nur so zufliegen würden? Und oft ist es auch so, dass ein

Mann mit einem guten Job, viel Geld und diesen ganzen Statussymbolen dann auch eine hübsche Frau

kriegt, die er liebt.

Aber was passiert, wenn der Herr des Hauses dann übers Wochenende auf Geschäftsreise ist und

sein Schatz mit ihren Freundinnen in die Disko zum Feiern geht? Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch,

dass sie es sich von dem DJ oder dem Barkeeper oder irgendeinem anderen Mann, der ihr zeigt, dass er

ein wahrer Kerl ist und sich nimmt was er will, richtig besorgen lässt, weil sie zwar die Sicherheit und das

Geld geniesst, was der Ehemann ihr bieten kann, aber das emotionale Abenteuer und die Leidenschaft

einfach vermisst, weil der der sein Leben nur mit Lernen und Büchern verbracht hat in den seltensten

Fällen gelernt hat, was eine Frau wirklich braucht um vollständig glücklich zu sein. Die Zahl der Ehen die

an so einem Vorfall zerbrochen sind, dürfte astronomisch hoch sein.

Es ist toll wenn man zielstrebig ist und darauf bedacht später einmal erfolgreich zu sein und das

Leben zu führen was man gerne führen möchte, aber es hilft nicht zu glauben, dass wenn man dieses

Leben dann erreicht hat, alle Probleme plötzlich von selbst gelöst wären.

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Vertrau nicht darauf was die Gesellschaft dir mit ihren Wunderpillen verspricht. Es ist ein endloses

Netz von Stimulationen, die ausgesendet werden um uns immer weiter nach der nächsten schnellen

Lösung suchen zu lassen und es hat Keiner wirklich Schuld daran. Es ist keine grosse Verschwörung

oder etwas derartiges, es hat sich einfach durch unsere Natur und viele andere Faktoren so entwickelt

wie es jetzt ist.

Nicht alles ist verkehrt und vieles trägt dazu bei, dass unsere Gesellschaft nicht in heillosem Chaos

endet, aber man sollte nie aufhören kritisch zu sein und eigene Wege zu suchen und genau so ist es

mit Frauen. Diese sozialen Annahmen existieren und sind überall um uns herum verstreut, aber je mehr

man seine Augen öffnet und seine eigenen Erfahrungen macht, umso mehr sieht man, welche davon

stimmen und welche nicht. Deshalb ist es mir wichtig zu erwähnen, dass auch Ich meine Wahrheit nicht

als Allgemeingültigkeit hinstelle, sondern dich dazu ermutigen möchte, es mit eigenen Augen zu sehen,

zu überprüfen und deine eigenen Schlüsse zu ziehen…