Eines jener Dinge, die das Leben so unberechenbar und spannend machen, ist die Tatsache, dass
man sich der nächsten Minute nie sicher sein kann. Jede anbrechende Minute bringt die Möglichkeit mit
sich, das eigene oder sogar mehrere Leben dauerhaft und unwiderruflich zu verändern. Die Begeisterung
dieser Tatsache findet ihre Grenzen jedoch regelmäßig darin, dass es der Fluch der Menschheit ist, stets
nur das Negative seines Lebens zu erblicken.
Sie nehmen ihr Leben als gegeben hin, übersehen ihre Möglichkeiten, wagen niemals etwas und
reagieren nur auf äußere Einflüsse, anstatt selbst zu agieren und das Zepter in die Hand zu nehmen.
Dabei bin ich zutiefst davon überzeugt, dass man sein Leben zu großen Teilen selbst bestimmen kann.
Was man aus seinem Leben macht, ist Sache der inneren Einstellung.
Die innere Einstellung bestimmt über das eigene Glück, die Ausstrahlung und das Wirken auf andere
Menschen. Ferner ist sie maßgeblicher Faktor für das Erreichen oder das Scheitern der eigenen Ziele und
die Überwindung von Hindernissen die sich auf dem Weg dahin in den Weg stellen. Die innere Einstellung
ist dein innerer Motor, die treibende Kraft für ein erfolgreicheres, zufriedeneres und glücklicheres Leben.
Deine Mitmenschen, deine Umgebung, deine Missgeschicke und das Ausmaß deines persönlichen
Erfolgs, alles ist Spiegelbild deiner persönlichen inneren Einstellung und somit steuerbar.
Warum glaubst du, passiert am Freitag den 13. fast ausnahmslos abergläubigen Menschen etwas
schlimmes? Warum glaubst du, gibt es Menschen bei denen alles was sie anfassen zu Gold wird?
Es gibt so etwas wie kosmische Ungerechtigkeit nicht. Es gibt nur Menschen mit unterschiedlichen
inneren Einstellungen. Natürlich sei an dieser Stelle erwähnt, dass es wirkliches Glück und schwere
Schicksalsschläge auch unabhängig von der inneren Einstellung geben kann, keine Frage. Aber
niemand ist ohne Grund dauerhaft erfolgreich oder unerfolgreich. Das ist ein Spiegelbild der inneren
Einstellung. Jeder Mensch hat die Macht, sein Schicksal, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und
es nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten. Und wie das funktioniert, davon handelt
dieser Artikel.
Zunächst ist es wichtig zu erkennen, dass sich jeder Mensch letztlich selbst der nächste ist.
Das ist eine fundamental wichtige Erkenntnis, sowohl für das eigene Glück als auch für das Glück
in Partnerschaften. Lerne zu agieren und nicht zu reagieren. Ein Fehler den unglaublich viele Menschen
machen, ist ihr eigenes Glück von Fremdfaktoren abhängig zu machen.
Das ist auch ein Denkfehler in vielen Beziehungen. Mir erzählte mal ein Bekannter, er sei glücklich,
wenn seine Freundin glücklich ist. Deswegen mache er alles um seine Freundin glücklich zu machen.
Im ersten Gedankengang fand ich, das klang durchaus logisch. Jedoch verbirgt sich hinter diesem
Belief ein durchaus schwerwiegender Fehler. Du machst deine Erfolge, deine Entwicklung, dein Glück
von ihr abhängig. Alle Glücksgefühle, die du dadurch bei ihr und damit dir hervorrufst, haben zwar
eine positive Einfärbung, du entwickelst dich aber nicht weiter. In deinem Kopf wird sie dadurch immer
höher auf dem Podest stehen als du. Es ist dadurch schon im ersten Gespräch wichtig, nicht sie dazu
zu bringen dich zu mögen (damit machst du alles letztlich von ihrem Urteil abhängig), sondern dafür
zu sorgen, dass sie sich bemüht, dass du sie magst. Dieses Mindset wird in der Community als „Ich
bin der Preis“ beschrieben. Letztlich klingt es schwerer als es eigentlich ist. Denn schließlich stehen
fast alle Frauen stundenlang im Bad und machen sich hübsch, bevor sie das Haus verlassen. Das tun
sie nicht ausschließlich aus Gründen der Eitelkeit. Es ist, wie der italienische Schauspieler Marcello
Mastroianni gesagt hat: „Der ganze Emanzipationsrummel hat nichts daran geändert, dass Frauen sich
schönmachen, um Männern zu gefallen.“.
Wenn sie sich also schön machen um Männern zu gefallen, warum sollten sie diese Einstellung im
Gespräch ändern? Eben.
Dein Glaube erschafft deine Realität! Das zu verstehen und zu verinnerlichen ist die wichtigste
Sache die PU vermitteln kann. Dein Glaube erschafft deine Realität!
Mystery zum Beispiel schwört auf seine indirekte Methode und seine Routinen. Und er hat damit
genauso recht wie, beispielsweise, David X mit seinen beiden Grundregeln:
1. Ich bin die wichtigste Person in dieser Beziehung
2. Wen kümmert es was sie denkt?
Viel unterschiedlicher könnten die beiden Systeme eigentlich gar nicht sein. Bei Mystery Modell geht
es, ganz vereinfacht gesagt, stets darum zu gucken in welcher Phase des Games man sich befindet;
und ob sie sich so verhält, dass man die nächste Phase des Games einleiten kann. David X hingegen
interessiert sich gar nicht dafür, was die Frau tut oder denkt. Das äußert er auch ganz offen: „Wen
kümmert es, was sie denkt?!“.
Beide sind jedoch von ihrem System vollkommen überzeugt und handeln auch danach. Deswegen
funktioniert es für sie auch. Wenn du dein Game gefunden hast, und 100 % davon überzeugt bist, dann
fällst du auch nicht mehr aus dem Frame. Wenn dir jemand sagt, dass 2 mal 2 = 7 ist, dann glaubst du
ihm ja auch nicht. Egal wie überzeugt er wirkt. Und genauso sicher musst du dir bei deinem Game sein.
Dann stellen Shittests keine Hürde mehr dar für dich.
Ich persönlich habe mit der Methode von Mystery angefangen und durchaus gute Erfolge erlebt.
Gegen diese Methode ist im Prinzip wenig einzuwenden. Sie funktioniert. Jedoch entdeckte ich für mich
einen Nachteil: Man entwickelt sich nicht weiter. Du achtest nicht darauf, dich selbst weiter zu entwickeln.
Du weißt, wie du dich zu verhalten hast, wenn sich jemand einmischt in dein Game. Du hast vorgefertigte
Opener, vorgefertigte Antworten, ja sogar ein ganzes vorgefertigtes Gamemodell. Für Selbstständigkeit
und Individualität ist dabei kein wirklicher Platz. Ein Kennen lernen macht irgendwann einfach keinen
Spaß mehr.
Die Routinen dieser Methode dienen dabei oft als eine Art Schutzpanzer. Man hat Erfolg, ohne sich
großartig verändern und verbessern zu müssen. Kommt es dann allerdings zu einer Beziehung nützen
diese Routinen nicht mehr so viel. Dort kommt es auf Individualität und Charakter an. Und die oft fehlende
persönliche Entwicklung kommt früher oder später zum Vorschein.
Seinen eigenen Weg gehen – Das allein ist eigentlich schwierig genug für die meisten Menschen.
Sie gehen durchs Leben und nehmen es als gegeben hin. Sie verschwenden nicht einen Gedanken
daran, wer sie sind, was sie können oder wie sie sich selbst ändern können. Wie sollte das auch gehen?
Sie wissen ja gar nicht was sie werden wollen. Der erste Schritt um eine positive innere Einstellung zu
erreichen, wird daher die Selbstfindung sein:
Ja, so einfach es klingt, ist es nämlich gar nicht.
Welches sind deine besten Eigenschaften? Was hast du bisher unternommen um sie zu verbessern,
sie zu vermehren? Welches sind deine schlechtesten Eigenschaften? Was hast du bisher unternommen
sie in positive umzuwandeln? Wärst du gerne mit dir befreundet? Warum? Was sind deine Hobbies?
Ich meine richtige Hobbies, die Endorphine ausschütten und in denen du besser werden kannst? Was
machst/kannst du sonst? Wo liegen deine Talente? Förderst du diese? Wer trifft deine Entscheidungen?
Denke über die letzte Frage genau nach! Sie ist durchaus wichtig. Reden dir andere Menschen in dein
Leben? Lässt du sie? Inwiefern lässt du dich davon beeinflussen? Lässt du dich von einer Sache, selbst
wenn du 100 % davon überzeugt bist, abbringen, wenn nur genügend Leute auf dich einreden?
Wie definierst du dich selbst? Es gibt 2 Arten der Selbstdefinition:
Die Leute, die sich über ihr Aussehen definieren – und jene, die es über ihren Geist/ihre Intelligenz
tun. Oft prägen sich diese Muster in der Pubertät und prägen die Persönlichkeit oft ein Leben lang.
Erfolgreiche Menschen mit einer guten inneren Einstellung sehen ihre Selbstdefinition als ganzes. Sie
achten auf ihr Aussehen, sie betreiben Körperpflege, machen sich Gedanken um ihre Kleidung, ihren
Körper und treiben Sport.
Sie tun allerdings auch etwas für ihren Geist. Das ist, meines Erachtens, sehr wichtig.
Tue was für deine Intelligenz und für deine Bildung. Spiele Schach, löse ein Sudoku, trainiere dein
logisches Denken. Schaue dir die Nachrichten an und/oder lies die Zeitung. Lese gute Bücher oder
schaue aufschlussreiche Reportagen. Allgemeinbildung, ein gewisses logisches Denkvermögen und ein
Grundverständnis von Kultur hat noch niemandem geschadet.
Ferner halte ich es für wichtig, Zeit in sein InnerGame zu investieren. Denke über dich nach! Welche
Fortschritte hast du in letzter Zeit gemacht? Und welche Fehler? Welche Ziele hast du und wie willst/wirst
du sie erreichen? Gönnst du dir Glück und Zufriedenheit?
Wer rastet der rostet. Um nicht zu rosten ist es von elementarer Bedeutung, sich in seinem Leben
Ziele zu setzen und diese zu verfolgen. Es ist egal, ob es große Ziele sind oder kleine. Aber glaube
daran, dass du es kannst UND es schaffst! Der wichtigste Punkt hierbei lautet:
„Deine Realität wird deine Wirklichkeit“. Wenn du nur fest genug daran glaubst, wenn du wirklich
daran glaubst und bereit bist alles dafür zu geben, alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen und dich
voll und ganz dafür zu verschreiben, dann ist fast alles möglich. Dann gibt es nicht die Möglichkeit
des Scheiterns. Dann gibt es nur eine neue Erkenntnis, wie man es nicht macht. Nicht mehr und nicht
weniger. Über eine Sache musst du dir im Klaren sein, Es wird dir niemals was geschenkt! Gewöhn
dich dran. Erfolg ist harte Arbeit. Vielleicht kennst du Leute, die Glück haben und immer alles schaffen,
scheiß drauf! Auch bei denen ist nicht alles Gold was glänzt. Arbeite für deinen Erfolg. Arbeite gut und
arbeite hart. Arbeite jeden Tag und analysiere deine Erfolge. Erfolg ist nicht das Ergebnis von glücklichen
Umständen, sondern das Ergebnis von Arbeit, die Härter war als die von anderen. Das ist der Inhalt von
„Yes we can!“. Auf diesem Weg wird es immer wieder Menschen geben, die dir sagen deine Ziele seien
zu hoch oder andere wären viel besser als du und könnten diese Ziele eher schaffen. Sie wissen nicht
wovon sie sprechen. Deine Realität ist deine Wirklichkeit! Wenn du es wirklich willst und hart genug dafür
arbeitest, dann kannst du es auch schaffen.
Auf deinem Weg wirst du vermutlich immer wieder mit Misserfolgen und Fehlschlägen zu kämpfen
haben. Das Schicksal kann dir Böse mitspielen und dir den Boden unter den Füßen wegreißen. Das
passiert den meisten Menschen irgendwann in ihrem Leben. Und jeder muss an diesem Punkt damit
umgehen. Nur wie?
Die Art und das Auftreten von Rückschlägen kann so unterschiedlich sein, wie nur irgend
Möglich. Das Spektrum reicht von nicht bestandener Prüfung, über Liebeskummer bis zum Tod
von nahen Angehörigen und Bekannten oder schweren Krankheiten. Solche Schicksalsschläge kommen
immer überraschend und sind demzufolge extrem schockierend. Zunächst benötigt man in diesen
Situationen Zeit. Diese Zeit dient zum verarbeiten, nachdenken und erholen. Diese Phase hat die Natur so
eingerichtet und sie ist wichtig und notwendig. Niemand ist immer gut drauf oder immer nur happy. Jeder
ist mal traurig, jeder mal schlecht gelaunt. Jeder hat mal ne schlechte Phase. Das ist menschlich. Damit
umzugehen will allerdings gelernt sein. Niemand kann was für deine Lage. Wenn du die Hilfe anderer
Menschen zu diesem Zeitpunkt noch nicht ertragen kannst, ist das nicht schlimm. Aber behandele die
Menschen trotz deiner Lage mit Höflichkeit und Respekt. Schäme dich nicht für deine Trauer oder deine
Hilflosigkeit. Wenn es dich wirklich übermannt, du nicht weiter weißt oder denkst das du Hilfe benötigst,
dann trau dich auch und suche dir Hilfe. Das ist weder schlimm noch peinlich. Erfolgreich ist alles was
hilft. Man muss nicht alles alleine schaffen. Falscher Stolz hat noch niemandem geholfen. In solchen
Situationen gibt es ein primäres Ziel: Wieder in die Spur zu kommen. Wenn dies besser mit Hilfe geht,
dann nimm diese auch in Anspruch. Schäme dich nicht dafür, sondern sein stolz auf dich, dass du
das Problem bekämpfst. Bei allem Verständnis für Trauer und Verarbeitungsphase sei jedoch trotzdem
erwähnt, dass es irgendwann reicht. Steh auf! Tief in deinem inneren weißt du, was zu tun ist. Sei stark
und steh auf. Und stehst du auch auf wackligen Beinen – nichts ist schlimmer als liegen zu bleiben. Fällst
du wieder hin, auch egal. Mund abputzen und erneut versuchen wieder aufzustehen. That´s the spirit!
Geht es um einen lieben Menschen, dann tu alles in deiner Macht stehende um ihm zu helfen. Geht es
um dich, steh auf und überwinde die Krise. Nichts ist schlimmer, als den Rückschlag über sein Leben
bestimmen zu lassen. Habe ein Leben. Habe einen geregelten Tagesablauf und befolge ihn! Ziehe deine
Schlüsse und versuche dafür zu sorgen, dass du wieder hoch kommst und nicht wieder in dieses Loch
fällst. Ein erfolgreicher Mensch ist ein selbstkritischer Mensch. Er sucht Fehler, Ursachen und Lösungen
stets, zumindest auch, bei sich selbst. Und sie lassen ehemalige Rückschläge nicht über ihr künftiges
Leben entscheiden. Ich kenne viele solche Menschen: „Ich wurde enttäuscht, und kann mich nicht auf
etwas neues einlassen.“ Diese Aussage verhindert Verbesserung! Sie stehen ihrem Erfolg selbst im Weg,
weil sie neue Umstände nicht genießen können! Stehe dir nicht selbst im Weg, gönne dir deinen Erfolg.
Lasse dich nicht von Rückschlägen unterkriegen, lerne mit ihnen zu leben und schöpfe neue Kraft.
Wir alle leben in einer Welt, in der es unmöglich ist alles zu Wissen. Je komplexer die Umstände
werden, je mehr Faktoren auf das Ergebnis einwirken und je schwerer dieses dann letztlich vorherzusehen
ist, desto größer wächst die Lücke dessen, was wir eigentlich wirklich wissen. Die Menschen wissen
nicht, ob Schicksal wirklich existiert. Ebenso wenig wissen die Menschen von der Existenz oder der
Nichtexistenz Gottes. Stattdessen Glauben wir.
Der Glaube prägt unseren Charakter, die Art und Weise wie wir unseren Fortschritt gestalten und wie wir
unsere Umwelt und unser Leben wahrnehmen. So ist es ganz normal, dass man sich in seinem Leben Werte
und Glaubenssätze aneignet, die einem dazu dienen die Welt besser zu verstehen. Fast alle Glaubenssätze
haben gemeinsam, dass man nicht sicher weiß, wie es denn tatsächlich ist. Daraus resultiert fast zwingend,
dass man an dieser Stelle anfällig wird, für eine Beeinflussung von außen. Wir werden erzogen von unseren
Eltern, den Lehrern, der Kindergartentante. Ferner prägt uns unser soziales Umfeld, die Gesellschaft, die
Medien. Die Fremdbeeinflussung von außen ist so enorm, dass man kaum die Möglichkeit bekommt, sich
zu den diversen Themen eine eigene Meinung zu bilden. Wir werden von Kindesbeinen an in vorgefertigte
Muster gezwängt, die später unsere Werte und unsere Glaubenssätze bilden.
Diese Werte und diese Glaubenssätze prägen deine Persönlichkeit und deinen Charakter, sie
werden zu deinen Überzeugungen, deinen Handlungen und bestimmen so letztlich über dein Glück,
deinen Lebensweg - dein Schicksal, wenn du so willst.
Und genau deswegen bin ich der festen Überzeugung, dass alles was in deinem Bewusstsein ist,
vielleicht nicht von dir erschaffen wurde, es jedoch in deiner Macht liegt, Verantwortung zu übernehmen
und dir deine eigene Freiheit, dein eigenes Glück selbstständig zu erschaffen.
Limiting Beliefs bauen sich nur da auf, wo man die Verantwortung für sein Leben in andere Hände
gibt, sei es die von den Eltern, dem Partner, der Gesellschaft oder von wem auch immer. Nur dann besteht
die Gefahr, dass deine „Realität“ fremdbestimmt wird und mit deinem wirklichen Ich nicht in Kongruenz
steht. Da deine Realität aber fundamental von deinen Glaubenssätzen und deinem Wertesystem abhängt
ist es von gravierender Bedeutung, negative Glaubenssätze, sogenannte Limiting Beliefs aus deinem
Kopf zu verbannen.
Über viele Glaubenssätze, ich gehe hier mal bewusst nur auf die negativen ein, sind wir uns bewusst;
Beispiele dafür sind:
Ich bin zu hässlich, um eine Frau wie diese zu kriegen
Andere sind viel qualifizierter für diesen Job, warum sollte ich ihn bekommen?
Ich habe Höhenangst; Ich habe Ansprechangst, ich habe Angst vor Spinnen
Glaubenssätze wie diese blockieren deinen Erfolg. Wie willst du deinem Gegenüber in einem
Vorstellungsgespräch glaubhaft versichern, dass du der Beste für diesen Job bist, wenn du selbst nicht
daran glaubst? Wie willst du eine Traumfrau verführen, wenn du der festen Überzeugung bist, sie sei viel
zu gut für dich? Wie willst du je den wundervollen Ausblick des Eifelturms genießen, wenn du glaubst die
Aussichtsform sei zu hoch für dich?
Diese Angst, diese Negativität, dieser Schwachsinn hält dich davon ab, ein besseres Leben zu
führen. Du lässt diese Sachen über dein Leben bestimmen, obwohl du zweifelsohne etwas anderes willst!
Tief in deinem Innersten, ganz tief in dir drin weißt du, dass du diese wundervolle Frau willst. Der Glaube,
du bist zu hässlich für diese Frau ist einer der am meisten verbreitesten Limiting Beliefs die es gibt,
weswegen ich nicht umhin komme, mich hier über die Bedeutung des Aussehens im Game zu äußern.
Die Bedeutung des Aussehens im Game ist wohl eines der am heißesten diskutierten Themen der
PickUp-Community.
Die eine Seite behauptet Aussehen spiele überhaupt keine Rolle für den Erfolg bei Frauen und
im Leben. Alles worauf es ankäme wäre ein gutes Game. Die andere Seite bestreitet dies energisch,
hervorgebracht wird vor allem, dass die erstgenannte Ansicht nur so argumentiert um ihre Produkte
besser zu verkaufen und dass es ja tausende Beispiele gebe, die beweisen dass Attraktive Menschen
erfolgreich und unattraktive Menschen unerfolgreich sind. Das sei angeblich unbestreitbar.
Die Wahrheit jedoch liegt irgendwo dazwischen. Das Aussehen hat selbstverständlich einen Einfluss
auf den Erfolg im Game. Jedoch nur einen mittelbaren. Die Wahrheit ist, dass Aussehen dann keine
Rolle mehr spielt, wenn man keinen Einfluss mehr darauf hat. Hast du unreine Haut, fettige Haare, eine
hässliche Brille, 100 Kilo Übergewicht, ungeschnittene Fingernägel und üblen Geruch, dann sind deine
Chancen selbstverständlich nicht so hoch wie die von Brad Pitt. Wow, Wahnsinn. Was für eine Neuigkeit.
Niemand hat das je bestritten. Jemand der so aussieht, lässt sich gehen. Er schreibt sich selbst keinen
hohen Wert zu. Dies kann er auch unter keinen Umständen vermitteln.
Legst du allerdings Wert auf dein Äußeres, ein gepflegtes Erscheinungsbild, ein gutes Körpergefühl
und ein allgemein positives Auftreten, dann hat das Aussehen keinen Wert mehr im Game. Es spielt keine
Rolle, ob du gebräunte Haut hast oder eher Hell bist mit Sommersprossen. Es macht keinen Unterschied,
ob du groß oder eher klein bist. Dein äußeres Erscheinungsbild ist dann nämlich nur noch ein rein
subjektives Empfinden deinesGegenübers. Du bist gepflegt und holst das Beste aus dir heraus.
Dass du vielleicht nicht dem genauen Typ deines Targets entsprichst, interessiert nicht.
Das ist es, wenn du Frauen sagen hörst: „Eigentlich war er gar nicht mein Typ, aber er hatte das
gewisse Etwas!“. Ein gutes Game macht es möglich.
Glaubenssätze über dein Aussehen, die dich im Game zurückhalten können nur zweierlei sein:
Wahr. Dann mach dich auf die Socken zur Typberatung. Nimm ab, kauf dir bessere Klamotten,
treibe mehr Sport und sorge dafür, dass du das Beste aus dir herausholst. Das steigert nicht nur deine
Chancen im Game sondern sorgt auch für ein besseres Körpergefühl und mehr Lebensqualität.
Falsch. Bullshit. Viren des Geistes, die dich davon abhalten erfolgreich zu sein. Unfug, der sich in dir breit
gemacht hat. Bist du ein gepflegter Mensch, der Wert auf sein Äußeres legt? Wenn ja, dann spielt dein
Aussehen überhaupt gar keine Rolle.
Schlechte Glaubenssätze über dein Aussehen sollten dir also entweder als Ansporn dienen, etwas
für dich selbst zu tun, das Beste aus dir herauszuholen und dein Leben zu verbessern – Du hast es in
der Hand. Oder, du solltest diesen Schwachsinn über Bord schmeißen und anfangen dein Leben zu
genießen. Denn wieder, du hast es selbst in der Hand.
Limiting Beliefs verschlechtern deine Lebensqualität. Sie stehen dir im Weg, dein bestmögliches
Leben zu leben. Das zu erreichen, was du eigentlich könntest. Du versklavst dich vor deinen eigenen
Gedanken. Negativität und Begrenzungen haben in der Realität überhaupt nichts verloren. Sie sind nur
Produkt deines Geistes, deines Glaubens.
Der weltbekannte österreichische Psychiater Viktor Emil Frankl beispielsweise hatte fürchterliche
Höhenangst. Er weigerte sich jedoch sich dieser Angst hinzugeben. Anstatt ängstlich zu sein und große
Höhen zu meiden, unternahm er alles, seine Lebensqualität selbst zu steuern. Er nahm sogar Flugstunden
und bekam seine Angst so in den Griff.
Der Vorteil an den Glaubenssätzen, über die wir uns bewusst sind ist, dass wir die Möglichkeit
haben sie zu steuern und ihnen entgegenzuwirken.
Problematischer ist es eigentlich, wenn uns Glaubenssätze zurückhalten, die uns gar nicht so bewusst
sind, die wir als so normal empfinden, dass wir nie auf die Idee gekommen wären sie zu hinterfragen, als
zwei Beispiele seien hier genannt:
Die monogame bzw. die polygame Beziehung zu Frauen
Der Stellenwert der Romantik in einer Beziehung
Unsere soziale Prägung ist so fest in uns verankert, dass wir uns über den Sinn bestimmter Dinge
überhaupt keine Gedanken mehr machen. Wer bestimmt, dass man in einer Beziehung „treu“ sein muss?!
Aus welchem Grund nimmt die Mehrheit der Menschen solche „Grundsätze“ einfach als gegeben hin?
Überall bekommen wir dieses Thema vorgesetzt: von unseren Eltern, den Freunden, in Hollywood-Filmen:
„Du MUSST treu sein!!! Bist du es nicht, bist du ein schlechter Mensch!“. Ob dies wirklich so ist, oder
nicht spielt überhaupt gar keine Rolle. Es wurde uns vorgeschrieben und wir haben uns zu fügen. Da
wir dann selbst versuchen, uns in dieses vorgefertigte Schema zu zwängen verwundert es nicht, dass
dies oft nicht passt und wir uns unglücklich oder unzufrieden fühlen. Aber unsere soziale Prägung hat
uns ja beigebracht, dass wir es so hinzunehmen haben. Doch, auch das, ist ein Limiting Belief! Jeder
Mensch hat die Freiheit sein Leben so zugestalten, wie er es für richtig hält. Dein Glaube, deine Träume,
deine Wünsche erschaffen deine Realität! Habe keine Angst danach zu leben. Auch falsch verstandenes
PickUp führt zu falschen Glaubenssätzen: So glauben immer noch viele in der Community, sie müssten
sich der Monogamie verweigern und ihr Leben nach „Enigmas“ MLTR-Theorie leben oder stets und
ständig irgendwelche Frauen gamen und aufreißen, weil ihr Status als „PUA“ dies verlangt. Sie glauben,
sie dürften der Frau keine Drinks bezahlen oder etwas Romantik in einer Beziehung würde die Beziehung
sofort beenden, weil man ja zu sehr Nice-Guy ist.
Dies alles sind Limiting Beliefs!!!
Ich zum Beispiel habe mich bei meiner Freundin bewusst dafür entschieden mit ihr die körperliche
Treue zu leben und genieße dies sehr. Weder fehlt mir etwas, noch habe ich „Angst“ etwas zu verpassen.
Wir leben dieses System, weil wir davon überzeugt sind und unsere Beziehung unter diesem Aspekt für
uns am besten funktioniert. Das bedeutet jedoch nicht, lieber Leser, dass dies auch für dich der richtige
Weg ist. Lebe dein Leben nach deinen Vorstellungen, nach deinen Prinzipien, nach deinen Regeln! Das
alleine macht dich glücklich. Alles was dich davon abhält ist ein limiting Belief und gehört über Bord
geschmissen. Dein Glaube erschafft deine Realität. Nur dann bist du in der Lage wirklich unabhängig
und glücklich zu sein! Dann gibst du die Verantwortung für deinen Erfolg nicht mehr ab, dann ist dein
Glück nicht mehr fremdbestimmt! Dann hast du die Möglichkeit, dein bestmögliches Leben zu leben!
Das dein Handeln und deine Realität allerdings möglichst im gesetzlichen Rahmen bleiben soll
sei an dieser Stelle zwar erwähnt, sollte jedoch selbstverständlich genug sein, um nicht weiter darauf
eingehen zu müssen.
In den bisherigen drei Kapiteln habe ich versucht zu beschreiben, wie wichtig es für eine positive,
gesunde und erfolgreiche innere Einstellung ist, sein Leben nach seinen eigenen Vorstellungen zu leben,
mit Rückschlägen umgehen zu können und sich von negativen und belastenden Gedankengängen
befreien zu können.
Dieses Kapitel soll nun vom Selbstrespekt und dem dazugehörigen Frame handeln.
In meinem Verständnis ist Selbstrespekt die höchste Form, sich selbst einen Wert zuzuschreiben.
Wikipedia beschreibt Respekt als eine Form der Achtung und der Ehrerbietung gegenüber einer Person.
Selbstrespekt ist daher so etwas, wie Achtung und Ehrerbietung gegenüber der eigenen Person. Doch
um mich selbst zu achten, muss ich mir meiner Selbst auch wirklich bewusst sein. Insofern ist ein wichtiger
Teil des Selbstrespekts das Selbstbewusstsein.
Stellt man auf die unmittelbare Wortbedeutung des Selbstbewusstseins ab, geht es darum sich
auf allen Ebenen der eigenen Persönlichkeit zu kennen; mit anderen Worten von sich selbst zu wissen
wie man in bestimmten Situationen reagiert, welche Werte man vertritt und welche Fähigkeiten man hat,
welche Überzeugungen man an den Tag legt und die eigenen Stärken und auch Schwächen zu kennen.
Die eigenen Schwächen kennen die meisten Menschen. Man begegnet ihnen immer wieder im Alltag
und sie zeigen sich dort auch oft ziemlich deutlich. Ich plädiere an dieser Stelle wieder dafür, alles
daran zu setzen, erkannte Schwächen möglichst ergiebig und schnell in Stärken umzuwandeln. Aber
daran scheitert es bei vielen. Viele Menschen wissen nicht einmal, welche Stärken sie besitzen. Das,
was sie können und bisher erreicht haben wird häufig nicht wertgeschätzt und als Selbstverständlichkeit
eingeordnet. Oft wird sich sogar dafür geschämt, Erfolg zu haben: „Ja, da hatte ich doch nur Glück“,
„Das war ja auch wirklich leicht“, „Andere hätten das auch geschafft“. Sie entschuldigen sich beinahe
dafür, dass sie etwas geschafft haben.
Wenn man etwas erreicht hat, dann ist das immer ein Erfolg. Egal wie man es dreht und wendet. Und
wenn man nicht damit zufrieden ist, dann sollte man sich daranmachen, seine Ziele höher zu setzen und
auch diese zu erreichen. Das bisher geschaffte darf dabei aber auf keinen Fall missbilligt werden. Ein
Erfolg ist ein positiver Wert und dieser ist dem eigenen Bewusstsein auch ruhig selbst zuzuschreiben!
Jedoch sollte mit eigenen Erfolgen nicht geprahlt werden. Den richtige Umgang mit Erfolgen trägt man
mit sich selbst aus. Wenn ich der ganzen Welt offenbare wie toll ich doch alles geschafft habe fällt es
nicht nur schwer einen objektiven Blick auf die eigene Leistung zu wahren, sondern birgt ferner auch die
Gefahr mit sich, seine Anerkennung von außen holen zu wollen um sich besser zu fühlen. Das eigentlich
Starke, das erreichte Ziel, rückt somit in den Hintergrund und man rückt sich Selbst wieder in das Zentrum
der Fremdbewertung, lechzt nach Anerkennung. Erfolge mitteilen ist kein Problem. Jedoch sollte man
darauf achten nicht marktschreierisch und Aufmerksamkeitsfordernd rüber zu kommen. Selbstbewusste
Menschen haben so etwas nicht nötig. Wenn er neue Erkenntnisse über sich Selbst gewonnen hat, dann
setzt er sich ran und verarbeitet diese so gut es geht. Er braucht dafür nicht die Bewertung von anderen.
Er kennt sich schließlich selbst am besten.
Ein Selbstbewusster Mensch ist ebenso ein selbstkritischer Mensch, und deshalb ist es sehr wichtig
das du anfängst dich selbst zu durchleuchten:
„Wo sind meine Stärken, wo meine Schwächen?, Was kann ich gut, und was liegt mir überhaupt
nicht?“ Du kannst nur zu einem guten Selbstbewusstsein kommen, wenn du lernst dich gut einzuschätzen
und weißt was du dir zumuten kannst und welche Ziele du dir setzen kannst. Besonders bei den kritischen
Aspekten solltest du sehr genau sein.
Niemand ist perfekt, darüber solltest du dir im Klaren sein. Deswegen wird man auch bei allen Fehler
finden. Finde deine Fehler und lerne ein positives Verhältnis zu ihnen zu haben. DU musst grundsätzlich
zwischen deinen Handlungen und deinem Selbst differenzieren.
Wenn du Fehler machst, bist du kein schlechterer Mensch deswegen.
Fehler sind gut, analysiere sie und verbessere dich dadurch.
Hast du dich verbessert, deine Stärken erkannt, dann stehe auch zu ihnen. Es ist nichts schlechtes daran.
Ein weiterer Punkt, der meines Erachtens unumgänglich für den Selbstrespekt ist, ist das
Selbstwertgefühl. Unter dem Begriff Selbstwertgefühl wird gemeinhin der Wert verstanden, den wir uns
selbst im Vergleich mit anderen beimessen. Meines Erachtens ist ein gesundes Selbstwertgefühl, zu
großen Teilen das Resultat aus dem Selbstbewusstsein. Wenn ich selbst von mir weiß, welche Stärken
und welche Schwächen ich habe, wenn ich weiß welche Werte ich vertrete und welche Ziele ich verfolge,
dann bin ich auch in der Lage meinen Wert relativ objektiv mit dem von anderen Menschen zu beurteilen.
Ich weiß wie ich im Verhältnis zu anderen stehe und ich habe keine Scheu davor, mich mit ihnen in
Konkurrenz zu setzen. Ich schreibe mir meinen Wert selbst zu, und mache ihn nicht von Beurteilungen,
Aussagen und Beleidigungen anderer abhängig, auch wenn ich diese zur Kenntnis nehme und ihren Kern
auf einen Wahrheitsgehalt untersuche. Menschen mit hohem Selbstwertgefühl brauchen sich selbst nicht
stets und ständig zu beweisen oder andere zu beeindrucken. Sie wissen was sie können und welchen
wirklichen Wert sie haben. Sie bezweifeln nicht ihren Wert und streiten ihre positiven Eigenschaften nicht
ab, wenn sie mal ein Kompliment bekommen. Sie behandeln andere Menschen mit Respekt und haben
es nicht nötig, diese nieder zu machen um sich selbst besser zu fühlen. Wie die Definition von Respekt
schon sagt, ist es notwendig, sich selbst zu achten. Ich kann mich jedoch nur Achten, wenn ich mir selbst
auch den nötigen Wert zu schreibe.
Der dritte und letzte wichtige Punkt um sich selbst zu respektieren ist ein gesundes Selbstvertrauen.
Menschen mit Selbstvertrauen beeindrucken immer wieder durch ihr sicheres Auftreten. Sie schämen
sich nicht für die eigene Person oder das eigene Verhalten.
Sie blicken neuen Herausforderungen positiv entgegen, weil sie sich sicher sind eh eine Lösung zu
finden. Sie gehen locker mit Kritik um und sind in der Lage diese objektiv zu analysieren. Sie haben keine
Probleme damit auf andere Menschen zuzugehen und zu ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen
zu stehen. Sie verurteilen sich nicht für ihre eigenen Schwächen und versuchen immer eine Möglichkeit
zu sehen die Dinge zum positiven zu wenden. Menschen mit gutem Selbstvertrauen wagen viel, um viel
zu gewinnen. Und wenn sie mal nicht gewinnen, dann wissen sie damit umzugehen und ihre positiven
Schlüsse daraus zu ziehen.
Der Abschnitt über den Frame eines Menschen mit diesen Eigenschaften soll nun die Frage
beantworten, wie sich diese Eigenschaften nach außen darstellen und man mit äußeren Einflüssen
umgehen soll. Ich habe bewusst den Selbstrespekt in diese drei Teile untergliedert. Sicherlich, die
Abgrenzung der drei Teile fällt extrem schwer und ist nicht unbedingt immer zu erkennen oder einzuhalten.
Doch darum geht es auch gar nicht. Wichtig ist es zu erkennen, dass der Selbstrespekt aus dem inneren
kommt. Unser ganzes Leben lang wurden wir von außen bewertet. In der Schule bekamen wir Noten
und sogar Bewertungen über unser Verhalten bzw. „Betragen“. Uns wurde gesagt wir sollen artig sein,
oder lieb. Für alles was wir taten wurden wir bewertet. Waren wir fleißig, war es gut. Waren wir faul, war
es schlecht.
Sicherlich ist das ein Teil der Erziehung und hat auch irgendwo seine Begründung. Negativer
Beigeschmack dieses Systems ist jedoch, dass wir unseren Selbstrespekt immer von den Bewertungen
anderer abhängig machen. Das dies jedoch regelmäßig einen bitteren Beigeschmack hat und auch
ganz und gar nicht richtig sein kann erklärt sich eigentlich von selbst. Nehmen wir uns als Beispiel
Vitali Klitschko und das erste Mädchen, in dass er sich verliebte. Sie jedoch nahm ihn nicht ernst und
machte sich regelmäßig über ihn lustig, weil er so viel Zeit in der Trainingshalle verbrachte und nicht wie
die anderen Jungs weg ging um Spaß zu haben und das Leben zu genießen. Er jedoch wollte dieses
Mädchen trotzdem erobern. Er schenkte ihr ein Foto von Boxhandschuhen, auf dessen Rückseite stand:
„Bitte lache nicht über mich. Eines Tages werde ich Weltmeister sein“. Okay, wie wir alle wissen war
das jetzt nicht das beste vorstellbare Game, so ist es aber passiert. Das Mädchen lachte nun erst recht
über ihn und wollte auch nichts weiter von ihm Wissen. Vitali jedoch störte sich nicht daran, er trainierte
weiter und trainierte härter. Und schlussendlich wurde er auch wirklich Weltmeister im Schwergewicht. Er
wusste um seine Stärken, er wusste dass er Ziele hat die er erreichen will, das nötige Talent, die Disziplin
und den Ehrgeiz um den steinigen Weg dorthin zu nehmen. Er machte sein Leben, sein Glück, seine
Selbstachtung nicht von anderen abhängig. Er ging seinen eigenen Weg. Wer weiß was passiert wäre,
wenn er den Sport aufgegeben hätte um diesem Mädchen zu gefallen?
Die Wichtigkeit des Selbstrespekts könnte kaum größer sein. Denn er bestimmt letztlich, wie du dein
Leben lebst. Wie andere mit dir umgehen und wie du deine Realität gestaltest. Wie Neil Strauss mal sagte:
„The best way to get the person you want is to not be afraid to lose them”. Der beste Weg eine Person zu
kriegen die du magst, ist keine Angst zu haben sie zu verlieren. Menschen mit Selbstrespekt haben dies
auch nicht nötig. Sie verbiegen sich nicht um anderen zu gefallen. Sie wissen um ihren Wert und machen
ihr Glück nicht von anderen abhängig. Sie lieben ihr Leben und stehen zu sich selbst. Da können andere
gerne dran teilnehmen, oder eben auch nicht. Oder, wie DeAngelo es mal ausdrückte: „I live in my reality
and you´re a guest“. Deswegen hat ein Mensch mit Selbstrespekt es auch nicht nötig einen fremden
Frame anzunehmen um jemanden zu gefallen. Ein solcher Mensch lebt nach seinen Vorstellungen, nach
seinen Grundsätzen, nach seinem Charakter. Da sind ihm Shittests egal. Er repräsentiert seine eigene
Überzeugung. Wer oder was sollte das erschüttern?
Sein Frame ist beinhart und unerschütterlich. Er begegnet allen Menschen, wie auch sich selbst, mit
Respekt. Er weiß jedoch auch, dass es nicht nötig ist um den Respekt anderer Menschen zu betteln. Wen
ihm kein Respekt entgegengebracht wird, tut er es auch nicht bei anderen. Er begegnet allen Menschen
gleich. Er Vertraut auf seine Erfahrungen und seine bisherigen Erfolge. Ihm ist es dabei nicht wichtig dem
Gegenüber unter allen Umständen zu gefallen. Er ist wie er ist. Selbstredend weiß er sich zu benehmen
und ist weder übertrieben unhöflich noch laut oder grob. Er weiß um seinen Wert und genau deswegen
fällt es ihm leicht sich natürlich zu verhalten und nicht um die Wertschätzung und Komplimente von
anderen zu betteln. Er vertraut darauf, dass er gut ankommt so wie er ist. Das ist auch gut so. Wenn er sich
nämlich verstellen würde, könnte es leicht passieren dass er unkalibriert und inkongruent wirken würde.
Die Konsequenz daraus wären dauernde Shittests und drohende Manipulation mit der Folge, dass du
dieses Verhalten auf Dauer nicht halten könntest. Ganz einfach, weil es nicht deinem Charakter, deinem
Selbstbild und deinen Idealen entspricht. Das ist es nicht, was Selbstrespekt bedeutet. Menschen ohne
Selbstrespekt haben einen schwachen Frame.
Wirft man mal einen Blick in ein Fremdwörterlexikon, lernt man, dass unter dem Wort „Kausalität“
eine Art Wirkungszusammenhang oder Ursächlichkeit verstanden wird.
Kausalität behandelt insofern den Zusammenhang von Ursache und Wirkung.
Abstrakt gesehen haben wir also auf der Ursachenseite eine Tat, die auf der „Erfolgsebene“ eine
Wirkung, also einen Erfolg (positiv oder negativ sei hier einmal dahingestellt) hervorruft. Dass ich dies
hier erwähne hat einen triftigen Grund! Erinnerst du dich an das erste mal in deinem Leben, dass du ein
Mädchen angesprochen hast? Oftmals geschieht dies mit wackligen Knien und zittriger Stimme. Man
weiß nicht was man sagen soll und Unsicherheit mach sich im Körper breit. Oftmals endet dieser Versuch
in dem Scheitern deines Vorhabens. Du hast halt noch keine Erfahrung auf diesem Gebiet gehabt.
Erinnerst du dich noch an dein „Erstes Mal“? Wiederum ist man nervös, man weiß nicht wirklich wie
man vorgehen soll und ob man das, was man gerade fabriziert auch richtig macht. Diese Unsicherheit ist
wieder einmal auf mangelnde Erfahrung zurückzuführen.
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Dieses Sprichwort ist genauso alt, wie es wahr ist!
Erfolg ist das positive Resultat persönlichen Handelns (Wikipedia).
Dieses positive Resultat ist aber eben nicht auf jedes Handeln zurückzuführen. Oftmals handeln wir
auch, ohne dass dies in einem Erfolg mündet. Wichtige Faktoren für das Erreichen eines Erfolgserlebnis
sind jedoch Regelmäßigkeit und Erfolg. Sie bilden die Ursache für den Erfolg.
Eines der wichtigsten Punkte für Erfolg ist Regelmäßigkeit.
Profisportler trainieren jeden Tag mehrere Stunden um ihr Niveau zu halten und noch besser zu
werden. Man liest Bücher um seine Bildung zu verbessern oder verbessert seine Fähigkeiten im PU,
indem man immer und immer wieder versucht Frauen zu gamen.
Übung macht den Meister. Und Übung heißt konsequente Regelmäßigkeit. Man lernt nur mit seinen
Aufgaben. Je öfter man sie meistert, desto leichter fallen sie einem. Je mehr man es schleifen lässt, oder
je mehr man sein bereits vorhandenes Können oder Wissen vernachlässigt, desto schwerer wird es
einem bald fallen, seine früheren Leistungen wieder abzurufen. Fängt man, beispielsweise, an zu joggen,
dann fällt einem das erste Mal häufig sehr schwer, man kommt außer Atem und der Körper wirkt nach
einiger Zeit müde und lahm. Joggt man allerdings häufiger wird der Körper widerstandsfähiger gegen
diese Ermüdungserscheinungen und man läuft die gleiche Strecke bald mit Leichtigkeit.
Regelmäßigkeit bringt den Erfolg in jeder Lebenslage. Beim Sport, beim Lernen, beim Pick-Up und
in allen anderen Lebenslagen!
Um die für den Erfolg so notwendige Regelmäßigkeit jedoch durchzuziehen muss ich motiviert sein.
Aus Gründen der Strukturierung nenne ich die Motivation hier nach der Regelmäßigkeit. Rein faktisch
jedoch steht sie davor.
Die Motivation ist dein Motor, dein Antrieb. Es kostet dich Energie aber es bringt dich zum Erfolg.
Wir alle kennen das Gefühl, wenn sich der innere Schweinehund meldet und wir lieber chillen wollen als
uns den Anstrengungen zu widmen die der Alltag für uns bereit hält.
Doch genau an dieser Stelle ist es wichtig sich trotzdem aufzurappeln. Aufzustehen und sein Bestes zu
geben. Motivation ist der Schlüssel zur Regelmäßigkeit. Und Regelmäßigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg.
Die richtige Motivation setzt wiederum voraus, dass man seine Ziele kennt. Spätestens hier sollte man
sehen, wie die innere Einstellung in allen ihren Punkten miteinander zusammenhängt. Wenn man ein Ziel hat
und fest an das Erreichen glaubt, dann fällt es auch leichter sich immer wieder aufs Neue zu motivieren.
Insofern sollte man sich den Unterschied zwischen Gedanken und Gefühlen bewusst werden.
Der innere Schweinehund ist wie ein kleiner roter Teufel, der auf deiner Schulter sitzt und dir immer
wieder ins Ohr flüstert: „Bleib ruhig liegen, das ist doch kein Problem. Morgen strengst du dich dafür
doppelt so sehr an.“ Oder „einmal ausruhen hast du dir verdient! Es ist nicht schlimm, wenn du heute
mal nichts tust!“.
Das Gefühl fängt an sich in deinem Kopf festzusetzen und deine Gedanken zu übernehmen. Du
denkst kurz drüber nach und denkst danach wirklich, dass es kein Problem ist, solange du morgen
einfach doppelt so viel Gas gibst. Jedoch werden die Grenzen deiner Bereitschaft nicht von deinen
Gefühlen, sondern von deinen Gedanken gesetzt! Gefühle sind abhängig von Fremdfaktoren. Man hat oft
selten Einfluss auf seine Gefühlslage. Auf seine Gedanken allerdings schon. Trete mit deinen negativen
Gefühlen in Konflikt. Sehe nicht deine momentane Gefühlslage, sondern deine konkret anvisiertes Ziel!
Lerne deine Gedanken zu kontrollieren, dann kontrollierst du auch deine Gefühle. Lässt du allerdings
deine Gefühle deine Gedanken steuern, lässt du dich von Fremdeinflüssen lenken. Wenn der Teufel auf
deiner Schulter sitzt und dir mal wieder sagt, dass du die Handlung auf Morgen verschieben solltest,
schlag ihm vors Gesicht und handele erst recht! Hast du es dann getan, dann fühlst du dich besser.
Du weißt das ich recht habe! Wenn es dir richtig schwer fällt, dann handele erst recht. Du wirst es dir
danken. Entwickele diesen Ehrgeiz. Diesen Ehrgeiz besser zu sein als du es bisher warst. Den Ehrgeiz
jeden Tag zu versuchen ein Stück besser zu werden. Verlange mehr von dir als nötig ist. Verlange
mehr von dir als andere es von dir verlangen. DU handelst nicht für andere, sondern für dich. Werde dir
darüber bewusst! Verinnerliche dieses Denken, dann kannst du dich auch dauerhaft motivieren und du
wirst erfolgreicher leben!
Beste Grüße,
Astradamus